Bessere Zusammenarbeit im Stadtrat wünscht sich die SPD bei der Schaffung neuer Parklplätze am Bahnhof. Foto: dm

SPD: Mehr Druck auf Bahn ausüben

Dorfen - Mit einer Behelfsbrücke will die SPD die brachliegende Flächen südlich der Gleise mit dem Bahnhof verbinden. Dort sollen dann bis zu 480 neue Parkplätze entstehen.

Die SPD sieht in den vorhanden Flächen südlich der Gleise am Dorfener Bahnhof eine günstige Möglichkeit das Parkplatzproblem in den Griff zu kriegen. Anders als bisher im Stadtrat diskutierte Pläne ein Parkhaus oder Parkdeck in Bahnhofsnähe zu errichten, handele es sich hierbei um eine vergleichsweise kostengünstige Lösung: Statt zwei Millionen Euro seien bei einer 18 Meter langen Metallbrücke mit Bau- und Verwaltungskosten von zirka 19 000 Euro pro Jahr zu rechnen. „Bei einer Laufzeit von zehn Jahren bleiben wir also weit unter den bisher geschätzten Kosten.“

Die Bahn sei allerdings ein schwieriger Verhandlungspartner. „Die verhalten sich irrational: Auf der einen Seite weigern sie sich Parkraum zu schaffen“, so Müller-Ermann. „Übernimmt die Stadt die Aufgabe, Parkplätze für die Kunden der Bahn zu bauen, sollen sie dafür auch noch den Grund von der Bahn kaufen?“ Hier sieht der Politiker Handlungsbedarf: „Wenn das Unternehmen stur bleibt, dann kann der Stadtrat verhindern, dass dort etwas anderes, wie zum Beispiel Gewerbe, gebaut werden darf.“ Das Gelände läge brach und sei so unmöglich von der Bahn zu verkaufen. Hierfür sei allerdings ein gemeinsames Vorgehen im Stadtrat notwendig: „Und dort fehlt leider der energische Wille das durchzusetzen.“

Auch interessant

Kommentare