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Den ersten Forsterner Museumstag nutzten auch die Asylbewerber, die in der Gemeinde leben, um sich die Ausstellung über ihre neue Heimat anzuschauen.

Museumstag in Forstern 

Auf Spurensuche in der neuen Heimat

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Forstern – Zum ersten Museumstag im Forsterner Heimatmuseum hatte der Verein für Gartenbau und Heimatpflege eingeladen.

Nach der Umgestaltung der Ausstellung zur Dorfgeschichte hatten dabei alle Bürger die Gelegenheit, zu schauen, zu diskutieren, zu korrigieren, anzuregen, weitere Stücke anzubieten, Erinnerungen zu wecken, Gesichter zu entdecken und Ortsgeschichte zu lernen. Kurz gesagt: Sie sollten Museum lebendig machen.

Dieser Einladung ins ehemalige Eicher-Verwaltungsgebäude waren den ganzen Tag über viele Bürger gefolgt, freut sich Vereinsvorsitzender Ludwig Hiebinger. „Die Resonanz war nicht schlecht, aber wir müssen so etwas sicherlich noch öfter machen. Stück für Stück wird sich unser Museum dann weiter entwickeln“, ist sich Hiebinger sicher.

So hat er etliche neue Infos zu den Hofnamen in den Forsterner Ortsteilen um 1840 bekommen, die auf einem dreidimensionalen Modell an der Wand hängen. „Hier konnten wir Einiges ergänzen“, sagt Hiebinger. Recht interessant für die Besucher – rund 30 schauten über den Tag verteilt vorbei – seien auch die Luftaufnahmen von 1956 gewesen. „Es war ein richtiges Quitz für die Leute, herauszufinden, wo heute was ist“, sagt Hiebinger.

Neben den Forsternern ließ sich am Vormittag auch eine 20 Mann starke Besuchergruppe aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen durchs Museum führen. Am Nachmittag schließlich erkundeten fünf Flüchtlinge, die in Forstern leben, die Geschichte ihrer neuen Heimat. Initiiert hatte den Besuch Flüchtlingsbetreuerin Maria Feckl. Die drei Frauen und zwei Männer aus Somalia waren sehr interessiert, berichtet Hiebinger, der zur Auflockerung noch mit dem Akkordeon aufspielte. Vor allem die Eicher-Traktoren hatten es ihnen angetan.

Wie es mit dem Museum weitergeht, dafür gibt es noch keine konkreten Pläne. Wie berichtet, ist das große Konzept aus finanziellen Gründen zunächst auf Eis gelegt.  

vam

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