Steine auf Autos

Polizei: Täter nicht zwangsläufig Asylbewerber 

Hörlkofen - Sollte das angebliche Steinewerfen auf Autos in Hörlkofen den Asylbewerbern untergeschoben werden? Die Polizei schließt das nicht aus.

Am Sonntagabend teilte Polizeihauptkommissar Florian Leitner von der Erdinger Polizei folgendes mit: "Zum Vorgang in Hörlkofen darf ich nachträglich berichten, dass an den Asylbewerbercontainern in Hörlkofen durch den Helferkreis Hörlkofen Aufkleber festgestellt wurden, die dort schon vor Besetzung mit Asylbewerbern Ende dieser Woche angebracht worden sein müssen." Diese würden sich gegen  gegen eine Islamisierung richten. Der Polizei Erding sei dies am  Sonntagnachmittag bekannt geworden. Die Ermittlungen seien aufgenommen worden.

"Zu den Steinewerfern gingen bislang keine weiteren Hinweise ein", so Leitner weiter. "Es ist nach wie vor unbekannt, um wen es sich bei den Tätern handelt. Diese müssen nicht zwangsläufig aus Reihen der Asylbewerber stammen. Aufgrund der neuen Erkenntnisse hinsichtlich der Aufkleber vom Sonntagnachmittag besteht der Verdacht, dass das Einwirken auf die Autofahrer in Hörlkofen den neu zugezogenen Asylbewerbern untergeschoben werden soll."

 In diesem Zusammenhang dürfe, so Leitner, "auch noch mal in aller Deutlichkeit angesprochen werden, dass aufgrund des Fehlverhaltens einiger weniger, wie am Samstagabend in Erding geschehen, keinesfalls ein Generalverdacht gegen Asylbewerber generiert werden darf".

ml 

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