Beim Dankgebet: Pastoralassistent Christian Zeug, Pastoralreferent Toni Emehrer (am Altar, v. r.) und Pfarrer Jacek Jamiolkowski (hinten, r.). Links im Bild zu sehen sind die aufgeschriebenen Anliegen der Gläubigen.
+
Beim Dankgebet: Pastoralassistent Christian Zeug, Pastoralreferent Toni Emehrer (am Altar, v. r.) und Pfarrer Jacek Jamiolkowski (hinten, r.). Links im Bild zu sehen sind die aufgeschriebenen Anliegen der Gläubigen.

Pastoralassistent Christian Zeug feiert Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes in Steinkirchen

Abschied aus dem Holzland

Im Holzland hieß es Abschied nehmen von Christian Zeug. Er hat als Pastoralassistent i. V. seine zweijährige Ausbildung im Pfarrverband Holzland mit der Aussendung Ende Juni in München beendet.

Steinkirchen – Christian Zeug wird ab Herbst seine neue Stelle bei der Stadtkirche in Mühldorf am Inn antreten. Am Samstag verabschiedete er sich mit einer Wortgottesfeier in der Pfarrkirche in Steinkirchen von den Gläubigen, mit dabei Holzlandpfarrer Jacek Jamiolkowski und Ruhestandspfarrer Dr. Michael Etukuri sowie sein Ausbilder, Pastoralreferent Toni Emehrer.

Mit einem Zwiegespräch zwischen Zeug und Emehrer begann der Gottesdienst etwas ungewöhnlich. In verschiedenen Stationen ließen sie persönliche Eindrücke aus den vergangenen knapp 24 Monaten Revue passieren. Symbolisch wurden Fußspuren auf dem Mittelgang ausgelegt, die auch die seelsorgerischen Spuren andeuten sollten, die der scheidende Pastoralassistent im Holzland hinterlassen wird.

Bei der Begrüßung bedankte sich Zeug für eine „unglaublich erfüllende und bereichernde Zeit“ im Pfarrverband. Gott stelle jeden von uns an seinen Platz, in einen Raum, den wir füllen dürften, erklärte er, mit dem was uns ausmache, mit dem was wir seien, mit dem was uns wichtig sei.

In seiner Predigt erklärte Emehrer, wie wichtig für einen selber sei, seine räumliche Mitte für sich zu gestalten, aber auch in sich selber eine Mitte zu finden. Die Mitte halte unsere Gemeinschaft zusammen. Jesus stelle ganz den Menschen in den Mittelpunkt. Er schaue auf den Menschen, auf das was er brauche.

Dann sprach Emehrer Zeug direkt an: „Ich freue mich zu sehen, wie sehr du den Menschen in den Mittelpunkt stellst. So wie du den Firmgottesdienst zum Auftakt der Firmvorbereitung gestaltet hattest oder beim Besinnungstag der Firmlinge, wo du für das Seelsorgegespräch eine Frau als Seelsorgerin eingeladen hattest, die vor allem von Mädchen als Gesprächspartnerin gewählt wurde. Unser aller Auftrag ist es, ganz den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und daran festzuhalten, dass Gott uns selbst in die Mitte stellt und bei uns ist“, beendete er die Ansprache.

„Als große Gemeinschaft waren wir die vergangen zwei Jahre in der Weite des Pfarrverbands unterwegs“, so Zeug. Diese Weite stünde aber immer wieder in einem Spannungsfeld. „Schwieriges, Herausforderndes, aber auch schöne Situationen haben wir erlebt.“ Statt der Fürbitten lud er die Gläubigen ein, auf die gemeinsamen Jahre zurückzublicken. Die Leute hatten Gelegenheit, ihre Gedanken aufzuschreiben, und die Zettel vor dem Altar auf einer Vorrichtung aufzuhängen. So konnte jeder ganz aktiv seine persönlichen Anliegen vor Gott bringen.

Vor dem Schlusssegen nutzte Zeug die Gelegenheit, den vielen Wegbegleitern im Holzland Vergelt’s Gott zu sagen. Alfons Beilhack als Vertreter des Pfarrverbandsrats, Christl Stangl für die Holzland-Frauengemeinschaften, Carmen Oberndorfer für die Firmhelfer und Pfarrer Jamiolkowski verabschiedeten sich mit dankbaren Worten und vielen Geschenken. Beim anschließenden Stehempfang hatten die Gottesdienstbesucher noch Gelegenheit, sich von Zeug persönlich zu verabschieden.  

mokro

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare