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So sehen Sieger aus: Ochse Lenzä mit (v.l.) Anton, Michi und Maxi Huber.

Ochsenrennen in Steinkirchen

„Lenzä“ gewinnt zu Hause - Lokalmatador setzt sich durch

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Steinkirchen - Zu seinem 60-jährigen Gründungsfest hatte sich der Burschenverein Steinkirchen einiges einfallen lassen. Seit Donnerstag wurde gefeiert. Am Montag jetzt der Abschluss mit einem Ochsenrennen, das Tausende von Besuchern in den südlichen Landkreis lockte.

So etwas hat der kleine Ort Steinkirchen bei Aßling wohl noch nicht erlebt. Mehrere Tausend Gäste waren zum Ochsenrennen an Maria Himmelfahrt gekommen, einem der Höhepunkte des Burschenfests zum 60. Gründungsjubiläum. Umjubelter Sieger war ein Lokalmatador: Der 25 Monate alte Ochse „Lenzä“, vorbereitet von Anton Huber aus Pörsdorf (Hofname „Bresl“) und geritten von seinem zwölfjährigen Cousin Maxi Huber. Im Finale war es sehr spannend zugegangen. „Lenzä“ war schon in vollem Lauf, als wegen eines Fehlstarts nochmals begonnen werden musste. Doch „Lenzä“ zeigte sein echtes Läuferherz und gewann. 

Fotos vom Ochsenrennen des Burschenvereins Steinkirchen

Zwei Jahre lang hatte Anton Huber seinen Ochsen vorbereitet. Jede Woche eine Trainingseinheit. Jetzt der Erfolg. „Das ist super“, freut sich auch Jockey Maxi Huber. Und was macht er jetzt statt des Ochsen-Trainings? „Vielleicht Fußballspielen“, so seine Antwort. Auf einem Pferd reiten möchte er nicht. „Dann doch lieber wieder auf einem Ochsen.“ Beim letzten Ochsenrennen in Steinkirchen vor zehn Jahren hatte Anton Huber mit „Schnitzel“ den dritten Platz belegt. „Jetzt haben wir uns verbessert“, meinte der Sieger und grinste. Dann brachte er seinen Ochsen ganz ruhig nach Hause.

Gegen Mittag hatte es besorgte Blicke zum Himmel gegeben. Denn es zogen dunkle Wolken auf, die jedoch bald wieder verschwanden. Die Zuschauer strömten auf den Rennplatz, etwas abseits vom Festzelt. „Das ist eine Völkerwanderung“, so ein Kommentar.

Am Rennplatz unterhielt Sprecher Wast Briesinger die Besucher. Aus den Lautsprechern tönte Rock’n’Roll. In der Pause rollte Thomas Mascher aus Aßling als Sir Quickly (Ottfried Fischer) mit dem entsprechenden Moped samt Arbeitsmantel und Hut durch die „Arena“. In der dazugehörigen Kult-Fernsehserie „Irgendwie und Sowieso“ gibt es auch ein Ochsenrennen. Die Zuschauer waren von der Veranstaltung begeistert. Und nach dem Rennen wurde im Zelt weiter gefeiert

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