Ausbaubeginn: Die Breitbankabel werden im Gehsteig verlegt. Foto: Kuhn

Breitbandausbau

Schnelles Internet, kaputter Gehweg

Steinkirchen - Der Breitbandausbau in Steinkirchen hat jetzt auch deutlich sichtbar für alle begonnen: Im Ortskern, gegenüber vom Rathaus, wird der erste Verteilerkasten installiert.

Die Kabel verlaufen zumeist im Gehweg, was die alte Debatte um deren Zustand wiederbeleben dürfte. Tatsächlich hatte der Gemeinderat das Thema schon auf der Tagesordnung, und auch bei der Bürgerversammlung hatte Bürgermeisterin Ursula Eibl den Zustand der Gehwege angesprochen.

Einen ausführlicheren Bericht zum Sachstand in Sachen „Breitbandausbau im Holzland“ gab die Verwaltung in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Holzland. Auf Nachfrage des Kirchberger Gemeinderats Georg Strohmaier berichtete Vorsitzender Hans Grandinger, dass bis Ende des Jahres die Arbeiten abgeschlossen sein sollen, die weitere Ausbauplanung vor allem für die Außenbereiche angelaufen sei. Die Telekom habe den Auftrag erhalten und sei an der Sache dran. Diese wiederum habe einzelne Gewerke an Fachfirmen untervergeben, so dass an weitergehende Informationen so schnell nicht dran zu kommen sei.

Verwaltungsleiter Karlheinz Miksch ergänzte: „Die letzte Aussage war, dass es gut verläuft und dass der Termin eingehalten werden kann.“ Das stellte auch Strohmaier zunächst zufrieden.

Nicht ganz glücklich ist Steinkirchens Bürgermeisterin Eibl, weil sie ihren Bürgern nicht garantieren kann, dass die Gehwege hernach auch saniert und in Ordnung gebracht werden können. „Es ist tatsächlich so, dass wir dafür erst mal eine Planung brauchen. Und dann wissen wir noch nicht, ob wir uns das leisten können“, sagte sie der Heimatzeitung am Rand der Sitzung mit Blick auf die Haushaltslage der Gemeinde Steinkirchen.

Zufriedenheit dagegen in Hohenpolding: In der Sitzung selbst wiederum wurde bekannt, dass die Gemeinde vor dem Abschluss der Verträge mit dem Gewinner der Ausschreibung stehe, so dass auch hier der Breitbandausbau voran kommen kann. Die Hohenpoldinger haben wegen ihrer anderen Netzstruktur nicht bei der gemeinsamen Ausschreibung der drei anderen Holzland-Gemeinden mitgemacht.

Klaus Kuhn

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