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Im Mittelpunkt: Zum Jubiläum von Kapellmeister Kurt Müller (3. v. l.) gratulierten (v. l.) Vorsitzender Hans Wegmann, KMS-Leiter Bernd Scheumaier, Landrat Martin Bayerstorfer und Bürgermeisterin Ursula Eibl.

Holzland-Blaskapelle

Seit 30 Jahren gibt Müller den Takt an

Auf ein ereignisreiches, erfolgreiches Vereinsjahr blickte Hans Wegmann bei der Jahreshauptversammlung der Holzlandblaskapelle zurück. Im Mittelpunkt des Abends stand aber die Ehrung des Kapellmeisters.

SteinkirchenRund 30 Auftritte hatten die 25 aktiven der insgesamt 84 Mitglieder der Holzland-Blaskapelle im Vorjahr. Vorsitzender Wegmann erinnerte an das Jubiläum der Taufkirchener Brauerei, die Primizfeier in Niederstraubing und das Holzlandvolksfest, ebenso an Fronleichnamsprozession, Kriegerjahr- und Volkstrauertag, zu denen sie gespielt hatten.

Mit ihrer Musik wolle die Kapelle möglichst viele alte und junge Menschen ansprechen und begeistern, erklärte Wegmann und betonte, dazu gehörten auch der Zusammenhalt und die Kameradschaft: „Die Chemie stimmt bei uns.“

Kapellmeister Kurt Müller berichtete über das abgelaufene Vereinsjahr und freute sich über drei neue erwachsene Musikanten. Es seien auch neue Notenstücke einstudiert und damit das musikalische Angebot vergrößert sowie das Können verbessert und verfeinert worden, erzählte er. Er lobte die Musiker für die gut besuchten Proben, ihr pünktliches Erscheinen und die oft vollzählige Teilnahme bei Veranstaltungen. Nur Positives berichtete der Kapellmeister über die fleißig übenden Musikschüler und die Bläsergruppe. Die Jugendgruppe werde wieder beim Holzlandvolksfest in Hohenpolding spielen, kündigte er an.

Der Nachwuchs liegt Notenwart Gottfried Auer ebenfalls am Herzen. Die Kinder, Schüler und Jugendlichen würden in Kooperation mit der Kreismusikschule Erding für bestimmte Auftritte spezielle Blechbläserstücke einüben, sagte er und dankte zudem allen Spendern der vielen neuen Notenblätter für die Holzlandblaskapelle.

Wegmann und sein Stellvertreter Michael Andruet ehrten noch langjährige Mitglieder. Seit zehn Jahren ist Christine Drexlmaier aus Maria Thalheim dabei, seit 15 Jahren Helmut Scherbacher aus Erdmannsdorf und seit 30 Jahren Dirigent Kurt Müller. Jeder von ihnen erhielt eine Urkunde und ein Präsent.

Vor allem Müller würdigte der Vorsitzende für seine 30-jährige Dirigententätigkeit bei der Holzland-Blaskapelle. „Unser Kapellmeister ist ein staatlich geprüfter Musiklehrer, Diplom- und Orchestermusiker sowie Blasorchesterdirigent“, führte Wegmann aus. Sein Studium habe er an der Hochschule für Musik in München und am Konservatorium Würzburg absolviert mit dem Hauptfach Blechblasinstrumente und Posaune. Zudem habe Müller eine Zusatzausbildung für die Leitung von Blasorchestern an der Bundesakademie Trossingen abgelegt. Der Vorsitzende dankte ihm für seine ruhige sowie besonnene Art und das stets kollegiale Miteinander mit der gesamten Kapelle, seinen Gemeinschaftsgeist und seine Treue zur Musik.

Müller gab den Dank zurück an Musiker und Vorstand für die vielen kulturellen Beiträge in der Region. Ziel der Holzland-Blaskapelle war und sei es das kulturelle Leben in der Region durch Blasmusik aktiv mit zu gestalten, bei kirchlichen sowie weltlichen Veranstaltungen.

Auch Bürgermeisterin Ursula Eibl hatte noch ein Geschenk für Müller dabei und meinte, musizieren sei bekanntlich nur in der Gemeinschaft schön.

Auch Ergänzungswahlen galt es noch durchzuführen. Zur neuen Jugendsprecherin wurde Veronika Saler und zum neuen Kassier Gerhard Liebl einstimmig gewählt.

Landrat Martin Bayerstorfer bedankte sich bei den Verantwortlichen der Kapelle, dass sie es immer wieder schaffen, junge Menschen für das Erlernen eines Instruments und das gemeinsame Musizieren zu begeistern. Er bedankte sich bei allen Musikanten, die ihre kostbare Freizeit opfern, „um uns allen ein Stück bayerische Volkskultur sowie Brauchtum und Tradition im Jahreskreis zurückzugeben und uns einfach auch ein bisschen Freude zu bereiten“.

Bernd Scheumaier, Chef der Kreismusikschule Erding, freute sich, dass die Holzlandblaskapelle mit ihrem Spiel in der Miesbacher Tracht auch die Grüne Woche in Berlin bereichert habe.

Birgit Lang

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