Im Zeichen des Kreuzes: Pastoralreferent Toni Emehrer bat die Kinder und ihre Familien, das Zeichen Jesu mit dem Körper zu bilden.
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Im Zeichen des Kreuzes: Pastoralreferent Toni Emehrer bat die Kinder und ihre Familien, das Zeichen Jesu mit dem Körper zu bilden.

Erstkommunion

So können die Kinder Kommunion feiern

Andachten statt Gruppenstunden: Der Pfarrverband Holzland stimmt Mädchen und Buben auf die Feste im Juni und Juli ein.

Holzland – Anfang des Monats hat im Pfarrverband Holzland die Vorbereitung zur Erstkommunion 2021 begonnen. Aktuell sind die Feiern in den Pfarreien Burgharting, Hohenpolding, Inning am Holz, Schröding und Steinkirchen je nach Pandemiesituation für Juni oder Juli geplant. In fünf Gottesdiensten wurden 27 Drittklässler und ihre Familien bereits in den jeweiligen Pfarrkirchen darauf eingestimmt.

In den Andachten mit Pastoralreferent Toni Emehrer zum Thema „Ich bin getauft“ wurden die Anwesenden an das erste Sakrament in ihrem Leben erinnert. Dabei stellte Emehrer das Kreuzzeichen an den Beginn. Er erklärte den Anwesenden die verschiedenen Formen und forderte sie auf, mit dem Körper ein Kreuz zu bilden.

Was bei der Taufe geschieht, erklärte der Pastoralreferent anhand des Deckengemäldes der Pfarrkirche in Steinkirchen. „Gott ruft im Heiligen Geist, der als Taube dargestellt ist, Jesus zu: Du bist mein geliebter Sohn! Bei der Taufe sagt dies Gott zu jedem von uns.“ Deshalb durften dann alle Kinder und auch ihre Eltern ihren Namen nennen, und der Namenspatron wurde dabei um die Fürbitte bei Gott gebeten.

Jede Familie erhielt dann eine kleine Schüssel mit frisch gesegnetem Wasser, und die Familienmitglieder zeichneten sich dann gegenseitig ein Kreuzzeichen auf die Stirn. Vor dem abschließenden Segen gab es noch eine freiwillige Hausaufgabe für alle. In einem Gespräch mit Eltern und Taufpaten, sollen die Kinder etwas über ihre Taufe erfahren. Vielleicht könnte die Taufkerze hervorgeholt oder auch Fotos von damals angeschaut werden, so die Aufforderung von Pastoralreferent Emehrer.

„Da es momentan nicht erlaubt ist, dass wir Erstkommuniongruppen bilden, bleibt nur die Form des Gottesdienstes“, erklärt Emehrer auf Nachfrage. Er hoffe, dass nach Ostern wieder vereinzelt Gruppenstunden möglich sind. „Natürlich ist es anstrengender, wenn ich in den fünf Pfarreien jeweils einen Gottesdienst feiere, aber es ist auch sehr schön. Es hat mich sehr gefreut, dass beim ersten Termin bei vielen Kommunionkindern die ganze Familie mit dabei war.“

Solange es keine Gruppenstunden geben könne, trügen die Familien mehr Verantwortung für die Weitergabe des Glaubens. „Darin liegt auch eine große Chance“, erklärt Emehrer.

Monika Kronseder

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