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Countdown für Kabelpflug und Erdrakete beim Breitbandausbau

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Von: Fabian Holzner

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Zum Startschuss für die zweite Welle des Breitbandausbaus im Holzland trafen sich in Hofstarring (v. l.): Susan Bauer (Projektleitung Bisping & Bisping), Martin Dorn (Leiter Infrastruktur Bisping & Bisping), Philipp Maluska (Fördermittelberater PwC), Laura Lutz, Lyn Lampmann (Ingenieurbüro Ledermann), Karlheinz Miksch (Geschäftsleiter VG Steinkirchen), Hans Schweiger (Bürgermeister Steinkirchen), Thomas Eibl (Bauamt VG Steinkirchen), Alfons Beilhack (Bürgermeister Hohenpolding), Roland Gigl (Bauleiter, Firma THB), Susi Bisping (Projektleitung Bisping & Bisping), Florian Schmitt (Staar & Schmitt Consulting) und Christian Erler ( Technischer Leiter THB).
Zum Startschuss für die zweite Welle des Breitbandausbaus im Holzland trafen sich in Hofstarring (v. l.): Susan Bauer (Projektleitung Bisping & Bisping), Martin Dorn (Leiter Infrastruktur Bisping & Bisping), Philipp Maluska (Fördermittelberater PwC), Laura Lutz, Lyn Lampmann (Ingenieurbüro Ledermann), Karlheinz Miksch (Geschäftsleiter VG Steinkirchen), Hans Schweiger (Bürgermeister Steinkirchen), Thomas Eibl (Bauamt VG Steinkirchen), Alfons Beilhack (Bürgermeister Hohenpolding), Roland Gigl (Bauleiter, Firma THB), Susi Bisping (Projektleitung Bisping & Bisping), Florian Schmitt (Staar & Schmitt Consulting) und Christian Erler ( Technischer Leiter THB). © fabian Holzner

Offizieller Spatenstich für Breitbandausbau: Auch „graue Flecken“ im Holzland werden erschlossen.

Holzland – Gegraben und gebohrt für den Breitbandausbau im Holzland wird in den kommenden Monaten an mehreren Stellen in den Gemeinden Steinkirchen und Hohenpolding. Unter anderem auch in Hofstarring, wo die Baufirma THB aus Aham bei Landshut ihr zentrales Baustofflager errichtet hat. Dort trafen sich zum offiziellen Spatenstich Vertreter aller Projektbeteiligten mit den Bürgermeistern Alfons Beilhack und Hans Schweiger.

„Wir freuen uns, dass es losgeht. Viele Bürger scharren schon mit den Füßen und warten auf ihren Breitbandanschluss, oftmals wegen der verbesserten Möglichkeiten, im Homeoffice arbeiten zu können“, sagte Beilhack. Auch Amtskollege Schweiger zeigte sich zuversichtlich: „Es werden wesentlich mehr Anschlüsse gelegt, als nach dem Förderprogramm zunächst geplant war. Neben „weißen Flecken“ werden viele „graue Flecken“ bedient, die momentan Internet-.Bandbreiten zwischen 30 und 100 Megabit haben.

Auch der Eigenausbau über Verträge mit der Betreiberfirma Bisping & Bisping finde großen Zuspruch, teilte Schweiger mit. Der erste Bautrupp mit fünf Arbeitern startete bereits diese Woche, ein weiterer kommt ab nächster Woche zum Einsatz, insgesamt drei Mannschaften wird THB in den beiden Gemeinden beschäftigen.

„Überall dort, wo es sich anbietet, also keine Fremdleitungen vergraben sind, werden wir mit dem Kabelpflug arbeiten“, informierte Christian Erler, Technischer Leiter bei THB. Auch eine Spülbohranlage, bei der ein mit einem Sensor ausgestatteter Bohrkopf Strecken bis zu 250 Meter zurücklegt, wird eingesetzt werden. Sehr kurze Distanzen, bis 15 Meter, können auch mit einer Erdrakete geschossen werden, beispielsweise Straßenquerungen. In die so verlegten Leerrohre werden die Glasfasern erst zu einem späteren Zeitpunkt eingeblasen.

Der „Point of Presence“, der Hauptverknüpfungspunkt für das Netz in den zwei Gemeinden, soll auf einem gemeindlichen Grundstück bei Hohenpolding, etwa in Größe einer Kleingarage, gebaut werden, sagte Susi Bisping von der Betreiberfirma Bisping & Bisping. Sobald dieser errichtet ist, können noch während der Bauphase erste Haushalte ans Netz gehen.  

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