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Mandatsträger und Gründungsmitglieder: Zur Feier trafen sich (vorne, v. l.) Korbinian Eibl, Anton Bauer, Hans Fertl, Franz Mesner, Albert Berndt, Andreas Brenninger, (Mitte, v. l.) die Bürgermeister Heribert Niedermaier und Michaela Mühlen, Altlandrat Xaver Bauer, Bürgermeisterin Ursula Eibl, Fritz Spagl, Valentin Vielberger, Konrad Jell, Ortsvorsitzender Bernhard Brielmaier, Kreistags-Fraktionsvorsitzender Thomas Bauer, (hinten, v. l.) Bürgermeister Hans Wiesmaier, Bezirksrat Franz Hofstetter, Josef Selmair, Helmut Lachner, Georg Rosenberger, Anton Vielberger, Georg Bart, Landrat Martin Bayerstorfer.

40 Jahre CSU-Ortsverband Holzland

Vielberger erinnert sich: „Der Franz Josef hat uns motiviert“

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Seit 40 Jahren gibt es den CSU-Ortsverband Holzland. Dieses Jubiläum haben die Mitglieder nun gefeiert - und erinnerten an Franz Josef Strauß.

Holzland Im Jahr 1977 herrschte Aufbruchstimmung in Bayern: Franz Josef Strauß wollte als Nachfolger von Alfons Goppel Bayerischer Ministerpräsident werden, und die Gemeindegebietsreform stand vor dem Abschluss. Beides trug entscheidend dazu bei, dass sich gut zwei Dutzend zumeist jüngere Menschen aus dem Holzland zusammentaten und einen CSU-Ortsverband gründeten.

„Der Franz Josef hat uns motiviert“, erzählte Gründungsmitglied Valentin Vielberger bei der Jubiläumsfeier. Außerdem stand die Gründung der Verwaltungsgemeinschaft der vier Holzland-Gemeinden Hohenpolding, Inning, Kirchberg und Steinkirchen kurz bevor. Weil die vier Kommunen weitgehend mit den gleichen Problemen konfrontiert waren, wollte man sich nicht nur auf Verwaltungsebene zusammentun, sondern auch eine gemeinsame politische Parteifamilie bilden. Bei den Holzland-Politikern herrschte damals nämlich die Sorge, dass man zwischen den großen Nachbarn Taufkirchen, Wartenberg und Landshut zu einem vernachlässigten Armenhaus werden würde.

Die CSUler um ihren Gründungsvorsitzenden Lorenz Oberndorfer aus Kirchberg wollten die Stimmen aus dem Holzland bündeln, damit man sie umso lauter hören konnte. Das sei ihnen auch gut gelungen, konstatierte Landrat Martin Bayerstorfer bei seiner Festrede. Er selbst ist das prominenteste Gewächs aus der Holzland-CSU.

Mit Stolz in der Stimme erinnerte Bayerstorfer daran, dass bislang noch jeder Holzland-Bürgermeister seit der Gründung des Ortsverbandes bei der CSU gewesen sei: Herrmann Oberwallner, Bayerstorfer und Heribert Niedermaier in Hohenpolding, Franz Mesner, Josef Naderer und Michaela Mühlen in Inning, Georg Strohmaier und Hans Grandinger in Kirchberg sowie Hans Fertl und Ursula Eibl in Steinkirchen. Mit Blick auf die beiden Frauen in der aktuellen Bürgermeister-Riege sagte Bayerstorfer: „Dem Holzland braucht niemand erzählen, wie man Tradition und Modernität verbindet. Bei uns setzt sich Qualität ohne Quote durch.“

Bayerstorfer betonte den Wert der Parteien gerade in der heutigen Zeit: „Die Parteien sind die Basis für unsere Demokratie.“ Parteien würden von vielen negativ gesehen und mit Streit gleichgesetzt. Der Streit gehöre aber zur Demokratie, und niemand außer die Parteien könne besser Meinungen bündeln und dann in Politik umsetzen. „Wenn die Parteien als Grundpfeiler unserer Demokratie einstürzen, dann wird unser ganzer Staat instabil“, warnte er.

Ortsvorsitzender Bernhard Brielmaier zitierte einen Artikel zum 25-jährigen Jubiläum des Ortsverbandes, in dem es hieß: „Der Holzland-Verband gehört zu den unauffälligeren Ortsverbänden, die ihren Rückhalt in der Bevölkerung vor allem durch solide Gemeindearbeit, weniger durch pressewirksamen Aktionismus erwirtschaften.“ Brielmaier sagte, ein schöneres Kompliment könne man den CSUlern bis heute nicht machen. „Nicht Lautsprecher, sondern Macher“, das seien seine Mitglieder.

Neben den Gründungsmitgliedern wurde besonders Steinkirchens Altbürgermeister Hans Fertl hervorgehoben. 18 Jahre lang war er Vorsitzender des Ortsverbandes. Für sein großes Engagement erhielt Fertl als einer der Ersten im ganzen Kreisverband Erding die CSU-Ehrenraute.

Die Mitglieder quittierten das mit langem Applaus, bevor sie sich der letzten Frage des Abends zuwendeten: echt oder gedruckt? Die Ehrenurkunden für die Gründungsmitglieder sind nämlich von Ministerpräsident Horst Seehofer unterschrieben. Während zunächst einige an eine aufgedruckte Schrift glaubten, entdeckten andere leichte Unterschiede auf den verschiedenen Urkunden: „Alle Achtung, dass er sich dafür Zeit genommen hat“, meinte Gründungsmitglied Helmut Lachner.

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