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Schmiererei am Wiflinger Feldkreuz: Die Christusfigur wurde mit schwarzer Farbe eine „Zorro-Maske“ verpasst. 

Südlicher Landkreis

Randalierer am Bahnhof

Vandalismus an Bahnhof von St. Koloman und am Radweg nach Wifling sorgt für große Verärgerung.

St. Koloman/Wifling – In den Pfingstferien gab es einige unliebsame Vorfälle in der Gemeinde Wörth, vor allem in St. Koloman und in Richtung Wifling.

Ein Anwohner in St. Koloman berichtete, dass der Radständer beim Bahnhof herausgerissen worden, die Fahrräder und ein Moped umgeworfen worden seien. Wie der Anlieger, der anonym bleiben möchte, erzählte, hätten Jugendliche nach einer Feier am Wörther Weiher im Zuge einer „großen Alk-Sause“ auf dem Rückweg den Schaden verursacht. Die Polizei sei verständigt und einige Jugendliche aufgegriffen worden.

Mutwillige Sachbeschädigungen rund um den Bahnhof sind keine Seltenheit. In der Vergangenheit gab es immer wieder derartige Vorfälle. So berichtete der Anwohner weiter von demolierten Straßenlampen, einem umgeworfenen Dixie-Klo und beschädigten Straßenpfosten. „Wahnsinn“, kommentierte der Betroffene, dessen Nachtruhe oft gestört werde. Er befürchtet, dass die Aktionen während der Sommerzeit noch zunehmen könnten und blickt mit Sorge auf die großen Ferien.

In den Pfingstferien habe sich die Schneise der Verwüstungen bis nach Ottenhofen gezogen. Am Wiflinger Radweg sei der Christusfigur des Feldkreuzes mit schwarzer Farbe eine „Zorro-Maske“ verpasst worden, empörte sich der Vorsitzende des Wiflinger Gartenbauvereins Sepp Brummer, dessen Verein das Feldkreuz aufgestellt hatte. Den Schaden habe man sofort beseitigt. „Ich halte es für eine Unverschämtheit, wie respektlos man mit Sakralem umgeht“, stellte Brummer klar: „Ein blöder Spaß, den keiner versteht.“ Er bestätigte, dass es immer wieder Sachbeschädigungen gebe. Die Leuchten des Radwegs würden seit Jahren immer wieder beschädigt. „Die springen richtig in die Lampen rein“, so Brummer. Zwar gingen die Lichter nach der Erschütterung meist wieder an, würden aber eben auch demoliert.

Immer wieder verunstalteten zudem zerbrochene Flaschen den Bereich. Brummer sprach von „sinnloser, roher Gewalt“. Bürgermeister Thomas Gneißl ging auf das Thema in der Gemeinderatssitzung ein. Die Bürger sollen die Augen offen halten und Vorfälle von Sachbeschädigung melden.

Von Vroni Vogel

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