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Freude über den Breitband-Förderbescheid für Taufkirchen: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (l.) übergab die Urkunde im Beisein des Bundestagsabgeordneten Andreas Lenz (2. v. r.) und von Vize-Landrat Jakob Schwimmer (r.) an Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter.

Förderprogramm des Bundes

1,9 Millionen Euro für Taufkirchen

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Geldsegen für Taufkirchen: Der Breitbandausbau in der Vilsgemeinde wird vom Bund mit einer ordentlichen Finanzspritze gefördert.

Berlin/Taufkirchen – Taufkirchens Bürgermeister Franz Hofstetter, Vize-Landrat Jakob Schwimmer und Wahlkreisabgeordneter Andreas Lenz (CSU) nahmen den Förderbescheid für Mittel aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau entgegen. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) übergab den Bescheid für Taufkirchen im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin.

Mit der Förderung erhält Taufkirchen mehr als 1,9 Millionen Euro für den Ausbau des flächendeckenden schnellen Internets. „Ich freue mich, dass der Förderantrag für Taufkirchen bewilligt wurde“, teilt Lenz in einer Presseerklärung mit. „Taufkirchen gehört somit zu den bundesweit ersten Gemeinden, deren Projektantrag genehmigt wurde. Ich hoffe, dass noch zahlreiche Landkreiskommunen folgen werden.“ Für die Gemeinde Taufkirchen bleibe es nach wie vor das wichtigste Ziel, eine flächendeckende Breitbandversorgung für jedes Anwesen herzustellen. „Dazu müssen aktuell 628 Haushalte versorgt werden. Die Investitionssumme beträgt dabei rund 5,1 Millionen Euro“, sagte Bürgermeister Hofstetter. „Durch das neue Bundesförderprogramm und die Kofinanzierung des Freistaats Bayern kann das Projekt mit einem erheblichen Zuschuss umgesetzt werden. Nach der ersten Förderung des Bundes im Juni 2016 zur Unterstützung der detaillierten Planungsleistungen in Höhe von 50 000 Euro bekommt der flächendeckende Ausbau des gesamten Gemeindegebietes in Taufkirchen einen zusätzlichen Schub“, heißt es in der Pressemitteilung.

„Mit dem Bundesförderprogramm sollen gerade die noch vorhandenen weißen Flecken auf der Landkarte mit schnellem Internet versorgt werden. Das Programm ergänzt dabei das bayerische Förderprogramm,“ erklärte Lenz abschließend.

Das Programm ermöglicht einen flächendeckenden Ausbau bislang unterversorgter Gebiete mit 50 Mbit pro Sekunde. Der Fördersatz beträgt im Regelfall 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit Programmen der Länder kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden.

Wolfgang Krzizok 

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