Ende einer Ära: Der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen, Heinrich Oberreitmeier (l.), verabschiedete mit dem Regionaldirektor des Genossenschaftsverbandes Bayern, Anton Kandler (3. v. l.), und seine Vorstandskollegen Josef Schmid (2. v. r.) und Gerhard Hilger (r.) sowie dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Stephan Moorloher (4. v. r.) die Aufsichtsräte Stefan Tremmel (2. v. l.) und Johann Fertl (3. v. r., mit Gattin Marianne). Foto: Fischbeck

VR-BANK TAUFKIRCHEN-DORFEN

Abschied von einer Institution

Taufkirchen – Eine Institution hat ihren Posten bei der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen geräumt: Johann Fertl, der ehemalige Steinkirchener Bürgermeister, ist nach 36 Jahren im Aufsichtsrat und dem Erreichen der Altersgrenze von 65 Jahren aus dem Gremium ausgeschieden.

Die Hälfte seiner Amtszeit war er Vorsitzender des Gremiums. Die Vertreterversammlung der Bank war Fertls letzte Amtshandlung als Aufsichtsratsvorsitzender. Mit ihm schied auch der Unterhofkirchener Stefan Tremmel nach neun Jahren im Amt aus. Er ist beruflich und auch ehrenamtlich als Kommandant der Hofkirchener Wehr mittlerweile zeitlich zu stark eingebunden.

Vorstandsmitglied Gerhard Hilger sagte, „zusammen können sie 45 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für unsere VR-Bank Taufkirchen nachweisen“. Gemeinsam mit den anderen Aufsichtsratskollegen hätten beide einschneidende und zukunftsweisende Entscheidungen für die Genossenschaftsbank getroffen. „Durch ihre Erfahrungen und ihre Weitsicht haben sie dazu beigetragen, dass die VR-Bank sowohl in guter als auch in schwieriger Zeit auf Kurs geblieben ist“, so Hilger. Das Ziel der beiden sei immer gewesen, dass Kunden und Mitarbeiter sich wohl fühlten. Anton Kandler, der Regionaldirektor des Genossenschaftsverbandes Bayern, überreichte Fertl die Goldene Ehrennadel des Raiffeisenverbandes. Es sei Menschen wie Fertl zu verdanken, dass sich das Genossenschaftsmodell über viele Jahre bewährt habe.  fis

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