Schüleraustausch

Gut aufgenommen in West-Chicago

Auch wenn die B 15 neu im Mittelpunkt der Diskussion stand, der Gemeinderat Traufkirchen hatte in seiner jüngsten Sitzung auch noch andere Themen auf der Tagesordnung. Zum Beispiel der US-Schüleraustausch.

Taufkirchen – Unter anderem mussten sich die Gemeinderäte auch wieder einmal mit der Flächennutzungsplanänderung im Bereich Hubenstein beschäftigen. Das Landratsamt Erding habe die Genehmigung zwar erteilt, wollte aber einen Punkt noch geändert haben, erklärte Geschäftsleiter Konrad Karbaumer. Eine Grünfläche zwischen der geplanten Bebauung und der Straße müsse entfernt werden, weil diese zu kleinteilig sei. Diese Fläche müsse als allgemeines Wohngebiet dargestellt werden. Nun müsse ein weiteres Mal ein so genanntes eingeschränktes und somit verkürztes Beteiligungsverfahren durchgeführt werden, bei dem etwa Träger öffentlicher Belange ihre Stellungsnahmen und Einwände erneut vorbringen können. Zur Genehmigung müsse man die Flächennutzungsplanänderung aber nicht mehr vorlegen sondern gleich feststellen, erläuterte Karbaumer.

Zuvor hatte der Konrektor der Realschule Taufkirchen, Bernd Friedrich, vom Schüler-Besuch in der Partnerstadt West-Chicago berichtet. Er war mit 20 Schülern in den USA (wir berichteten). Die Schüler hätten dabei eine Sitzung des Stadtrates besucht. Er trug auch einen Gruß des Bürgermeisters von West Chicago auf Englisch im Gemeinderat vor. Friedrich sprach von einem „sehr schönen Aufenthalt“. Die Reisegruppe sei sehr gut aufgenommen worden.

Er glaube, dass es den Schülern sehr gut gefallen habe, und sie seien auch gut untergebracht gewesen. Um die Verbindung mit der US-amerikanischen Partnerstadt weiter zu intensivieren, würde Friedrich einen Besuch mit Schülern dort gern wiederholen. Auch einen Gegenbesuch würde man in der Schule gern organisieren.

Vor dem Gemeinderat hatte noch der Bauausschuss getagt, stellte dabei aber die beiden öffentlichen Tagesordnungspunkte zurück. Zum einen hatte der Pfarrverband Velden einen Zuschuss zur Ertüchtigung der maroden Kirchenstütz- und Friedhofsmauer in Gebensbach beantragt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf fast 18 000 Euro. Die Mitglieder des Grundstücks- und Bauausschusses wollten allerdings erst im Gemeinderat einen Beschluss herbeiführen, wie viel man zukünftig für Kirchen und Friedhöfe zuschießen wolle, um niemanden zu benachteiligen. Dazu sollen auch bisher gewährte Zuschüsse zusammengetragen werden und dann im Gemeinderat abgestimmt werden.

Ebenfalls zurückgestellt wurde der Antrag auf Zuschuss für die Sanierung des Kirchturms und des Leichenhauses der Pfarrei St. Stephanus in Moosen. Beide Anträge wolle man gleichbehandeln, hieß es.

Tobi Fischbeck

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