Aufmerksame Zuhörer: Die Versammlung des Gewerbevereins war sehr gut besucht. Foto: Birgit Lang

Gewerbeverein Taufkirchen 

Von Autoschau bis Zalando-Bon

Die Mitglieder des Gewerbevereins planen eine neue Aktion: „Frühling in Taufkirchen“ lautet der Arbeitstitel. Ob an die frühere, gleichnamige Veranstaltung angeknüpft wird, verriet Vorsitzender Darko Djurdjevic nicht.

Taufkirchen – Bei der Jahreshautpversammlung in der Taverna Plaka sagte Djurdjevic nur so viel: Es werde überlegt, im April 2017 mit Ausstellern eine Autoschau und sportliche Aktionen zu organisieren: „Es sind schon einige Sachen geplant, aber noch nichts spruchreif.“ Die Gewerbeschauen wolle man nicht komplett abschaffen, auch wenn sie derzeit nicht mehr stattfinden sollen, meinte Djurdjevic weiter. Dafür soll „sowas Ähnliches“ durchgeführt werden.

Beim Volksfestauszug werde der Gewerbeverein heuer im Doppelzug mit den Jungschützen teilnehmen, informierte er die Anwesenden weiter. Diese Idee entstand, weil er sich als Vorsitzender des Gewerbevereins und zugleich Schützenmeister der Jungschützen nicht vierteilen könne. Auch ein eigenes Taferl werde es geben. Designed wurde es zusammen mit Dieter Woikowski, der es auch sponserte. „Wir brauchen noch jemand, der es bemalt“, meinte der Vorsitzende.

Was die vergangenen zwölf Monate anbelangt, so wusste er einiges zu berichten. Gemeinsam mit dem Gewerbeverein Holzland nahmen die Taufkirchener beispielsweise an der Jobmesse der Real- und der Jobbörse der Mittelschule mit einem Infostand teil. Der Vorstand wurde neu gewählt, eine Vereinsbroschüre herausgegeben und bei einem der „richtig gut besuchten“ Stammtisch 15 neue Mitglieder vorgestellt. Aktuell sind es 70. Die Werbung am Taufkirchener Gemeindebus sei immer ausgebucht gewesen. Für 100 Euro Werbekosten konnten sich die Mitglieder für sechs Wochen dort eine Werbefläche mieten. Djurdjevic kündigte allerdings an: „Wir wollen nicht mehr so viel bezahlen, nur noch 4000 Euro.“ Bisher steuerte der Verein 8900 Euro für das Fahrzeug bei, also mehr als die Mitgliedsbeiträge in Höhe von 7400 Euro. Auf Dauer sei dies nicht zu stemmen. Über den Kassenstand erstattete Christian Kneißl ausführlich Bericht, auch über das Minus durch den Gemeindebus. Der Vorsitzende gab noch bekannt, dass die langjährige Vorsitzende Karin Bauer von ihrem Amt als Beisitzer zurückgetreten sei.

Dann übergab er das Wort an Guido van Rüth, den Geschäftsführer von Lyones Cashback Solutions, der sein Kunden-Bindungsprogramm für kleine und mittlere Gewerbebetrieb vorstellte. „Es ist eine Art Payback-System für Unternehmen aus der Region“, erklärte er, durch das der Umsatz in der Region gehalten werden könne. Dabei würden Einkaufsumsätze gesammelt und Einkaufsvorteile über ein Gutscheinsystem vergeben. 650 Partner habe die Firma, darunter auch bekannte Marken wie Douglas oder Zalando. Sein Geschäftsprinzip funktioniere auf Gegenseitigkeit. Die teilnehmenden Betriebe verteilen Kundenkarte und partizipieren an den Einkäufen ihrer Stammkunden: „Kosten entstehen nur nach entsprechendem Kundenergebnis. Ohne Umsatz auch kein Cashback.“

Birgit Lang

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