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Stellplatz-Diskussion

Bauherr muss auch Parkplätze für Besucher schaffen

Taufkirchen – Ein weiteres Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten soll an der Dorfener Straße entstehen. Die Mitglieder des Taufkirchener Bausschusses waren von den Plänen nicht begeistert. Vor allem vier geplante Einzelgaragen und die Anzahl der Stellplätze missfallen.

Geplant sind fünf Wohnungen bis 60 Quadratmeter Größe, für die laut Garagen- und Stellplatzverordnung fünf Parkplätze vorgesehen sind, und drei Wohnungen mit über 60 Quadratmeter, für die es sechs Stellplätze sein müssten. Bauträger Hermann Tremmel weist insgesamt zwölf Stellplätze auf, also einen mehr als gefordert. Besucherstellplätze sind keine vorgesehen.

Bürgermeister Franz Hofstetter stellte die Fragte, ob es zusätzlicher Besucherparkplätze bedürfe. Für Alois Maier (WG Gebensbach-Wambach) besteht „das Problem überall“. In der Dorfener Straße sei es wegen der Bundesstraße aber wohl schlimmer.“ Martin Huber (REP) missfielen vor allem die Garagen, die wohl in Fertigbauweise errichtet werden sollen. Fertiggaragen fände Huber „lieblos“. „Da hat es sich der Bauherr einfach gemacht und einfach was hing’haut.“

Sachbearbeiter Hans Baumgartner meinte, dass sei Geschmacksache. Es handle sich bei dem Areal um ein Mischgebiet ohne Bebauungsplan. Auch lägen nicht alle Nachbar-Unterschriften vor. Aktuell sei ein kleines Gebäude auf dem Grundstück. Frage sei auch, ob der Wasser- und Kanalanschluss ausreiche. Diesen auszubauen, wäre mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Auch eine Regenrückhaltung sei auf dem Grundstück erforderlich.

Der Bauausschuss erteilte das Einvernehmen mit der Forderung von insgesamt zwei Besucherstellplätzen. Zudem muss der Bauherr die Vorgaben bezüglich Wasser, Kanal und Regenwasserrückhaltung einhalten beziehungsweise auf eigene Kosten herstellen.  mel

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