Der neue Vorstand: Kassiererin Regina Puschmann mit Nadine Mutlitz, Vorsitzender Dietrich Berk, Jugendvertreterin Svenja Naumann, 2. Vorsitzender Bodo Gsedl und die Jugendvertreter Leonie Machhamer, Philipp Friedrich und Linda Wägner (v. l.). Foto: Lang

Partnerschaftsvereins Taufkirchen-West Chicago

Berk weitere drei Jahre Vorsitzender

Taufkirchen – Dietrich Berk ist auch die nächsten drei Jahre Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Taufkirchen-West Chicago. Die Mitglieder haben den selbstständigen Kaufmann im Amt bestätigt. Sein Stellvertreter bleibt Bodo Gsedl.

Auch die weiteren Vorstandsposten blieben unverändert. Regina Puschmann führt weiterhin die Kasse. Nadine Mutlitz fungiert wieder als Schriftführerin. Josef Liebl und Johannes Puschmann prüfen weiterhin die Kasse. Bürgermeister Franz Hofstetter ist automatisch Vorstandsmitglied und musste sich nicht zur Wahl stellen.

„Einmal im Jahr kommt der Hammer raus“, hatte Berk zu Beginn der Versammlung erklärt. Denn immer dann, wenn Jahreshauptversammlung ist, werde das Geschenk der amerikanischen Freunde ausgepackt, so der Vorsitzende. Berk dankte allen Organisatoren der Schülerfahrt der Realschule, die viele Jahre Wunsch und Ziel des Partnerschaftsvereins war und dieses Jahr endlich in die Tat umgesetzt werden konnte. „Die Hauptlast lag bei Nadine Mutlitz“, meinte Berk und dankte ihr für den Kontakt, den sie mit den Kollegen in der amerikanischen Highschool pflege. Auch Konrektor Bernd Friedrich und Lehrerin Petra Kuroschinski hatten sich für diesen ersten erfolgreichen Schüleraustausch stark gemacht.

Kassiererin Puschmann informierte über die soliden Finanzen und ein „gewisses Polster“, obwohl 2015 knapp 3500 Euro für das Programm der US-Besuchergruppe beigesteuert wurden. Geld, das unter anderem für Eintritte und Ähnliches verwendet wurde. 111 Mitglieder hat der Verein aktuell. Die Zahl sei relativ konstant.

Vorsitzender Berk wandte sich an die anwesenden Realschüler. Sie seien „sehr gute Botschafter“ gewesen und er sei schon gespannt auf ihren Bericht. Zuvor verlas er die überschwänglichen Zeilen der Vorsitzenden des Sister City Comittee, Becky Hall. Es sei eine Ehre und ein Privileg gewesen, die Taufkirchener Schüler 14 Tage aufnehmen zu dürfen. Es sei zu einer starken Bindung gekommen, die sich über die kurze Zeit geformt hätte. „Der Kern der Botschaft ist toll“, meinte der Vorsitzende. „Den Eindruck, den ihr als Schüler hinterlassen habt, war sehr positiv.“

Die Schülerinnen Jessica Lenz, Leoni Machhammer und Svenja Naumann erzählten vom Flug, dem Familientag, dem Schulunterricht, wie sie sich bei den Gastfamilien wohlfühlten, welche Partys für sie veranstaltet wurden und was sie beim Shoppen so alles erlebten. Die passenden Bilder zeigten sie auf einer Leinwand. Wie viele Taufkirchener vor ihnen durften sie die Fire Brigade (Feuerwehr), Police Station mit Zelle (Polizeistation), das Stadtmuseum und die Bücherei von West Chicago sowie eine Farm besichtigen. Auch nach Chicago führte sie ein Ausflug, wo sie unter anderem den Willis Tower und den Millennium Park besuchten.

Vorsitzender Berk erklärte, dass der Verein die Schulfahrt mit 1088 Euro unterstützt habe, um die Finanzierungslücke für verschiedene Programmpunkte auszugleichen. In seinen Augen, „sicherlich sinnvoll eingesetzte Gelder“, schließlich sei der persönliche Austausch auch Sinn und Zweck des Vereins. Berks Frau Renate regte an, einen Jugendvertreter zu wählen. „Die Ansprache zu Jugendlichen fehlt mir ein bisschen“, meinte sie. Jugendlichen falle der Kontakt zu Gleichaltrigen leichter. Ihr Vorschlag wurde positiv aufgenommen. Machhammer, Naumann und Linda Wägner stellten sich spontan für dieses Amt zur Verfügung, ebenso Philipp Friedrich. Die vier werden sich künftig der Belange der jungen Mitglieder des Partnerschaftsvereins annehmen.

Birgit Lang

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