KAB-Protest

Bessere Chancen für Kleinbauern

Taufkirchen – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat die massiv in der Kritik stehende German Food Partnership (GFP) beendet. Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Taufkirchen begrüßt „diesen ersten wichtigen Schritt“ und wertet dies auch als Erfolg ihrer Kampagnenarbeit.

Der KAB-Kreisverband hat beim Jahresauftakt im Januar die Kooperation mit Agrar- und Chemiekonzernen wie Bayer, Syngenta und BASF kritisiert, weil sie statt der Armutsbekämpfung vor allem den Profitinteressen der Konzerne diene. Anstatt arme Bauern und Bäuerinnen in die Hungerbekämpfung einzubinden, durften über das Programm Konzerne Entwicklungspolitik mitbestimmen. Die KAB hatte das Entwicklungsministerium aufgefordert, die Kooperation mit Agrar- und Chemiekonzernen zu beenden.

Die Mitinitiatoren aus der Landwirtschaft und der Entwicklungshilfe begrüßen das nun verkündete Ende des Programms, fordern aber einen prinzipiellen Kurswechsel. Die KAB fordert, dass BMZ-Programme statt der Außenwirtschaftsförderung vor allem das Recht auf Nahrung und Ernährungssouveränität im Fokus haben müssten. Dazu sei es notwendig, die von Armut und Hunger am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen, wie die Kleinbauern, bei der Formulierung und Umsetzung von Initiativen einzubinden.  ar

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