Alle Beteiligten freuen sich über den Erfolg der Leistungsprüfung: (v. l.) Prüfer Jürgen Mesz, KBM Richard Obermaier, Martin Angermaier, Veronika Brandlmeier, Martin Bauer, Tanja Hinterseer, Christian Lenz, Christian Wegmann, Lena Obermaier, Joseph Högl, Johanna Christofori, Johannes Brenninger, Hans Angermaier, Michael Blattenberger, Johannes Hoffmann, Stefan Losert, Helmut Lechner, Markus Pentek, Andreas Voigt (Gemeinde Taufkirchen, Sachgebiet Feuerwehr) und Kommandant Jürgen Borkner. Foto (Obermaier)

Feuerwehr Taufkirchen

Beste Zusammenarbeit im Team

Taufkirchen – Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen haben die Leistungsprüfung mit dem Titel „Die Gruppe im Löscheinsatz“ erfolgreich ab. Besonderer Höhepunkt war in diesem Jahr das neue Löschfahrzeug LF 20, das erstmalig im Rahmen der Leistungsprüfung zum Einsatz gekommen ist.

Zwei Wochen Vorbereitungszeit, dann hieß es für die Teilnehmer: „Zur Leistungsprüfung antreten.“ Vor Beginn fasste Kreisbrandmeister Richard Obermaier in seiner Funktion als Schiedsrichter zusammen: „Uns ist wichtig, dass ihr zügig arbeitet, dabei aber auch immer auf die sichere und korrekte Ausführung eurer Aufgaben achtet – genau, wie im tatsächlichen Einsatzfall.“ Nach dem Einsatzbefehl des Gruppenführers machten sich die beiden Mitglieder des Angriffstrupps sofort mit Strahlrohr, Schlauch und Verteiler auf den Weg zum simulierten Brand. Während der Schlauchtrupp das Sichern der Einsatzstelle übernahm, kümmerte sich der Wassertrupp um die Löschwasserversorgung. Als Experte für das Löschfahrzeug regelte der Maschinist die Weiterleitung vom Hydrant zum Verteiler. Melder und Gruppenführer koordinierten die Einsatzstelle bis schließlich alle drei Trupps die erfolgreiche Ausführung ihrer Befehle mitteilten und somit den ersten Teil der Leistungsprüfung beendeten – nach nur 120 Sekunden, ein neuer Rekord in Taufkirchen.

Unter den strengen Augen von Richard Obermaier (KBM), Jürgen Borkner (1. Kommandant, FFW Taufkirchen) und Jürgen Mesz (2. Kommandant, FFW Langengeisling) galt es zum Abschluss der Leistungsprüfung, ebenfalls unter Zeitdruck eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer zu kuppeln und fachgerecht mit Feuerwehrleinen zu sichern. Je nach Leistungsstufe – von „Bronze“ bis zu „Gold auf rotem Grund“ – stand für jeden Teilnehmer zudem eine theoretische Zusatzaufgabe, wie beispielsweise Fahrzeugkunde oder Erste Hilfe, sowie die Durchführung eines Feuerwehrknotens an.

„Das wichtigste bei der Leistungsprüfung ist die Zusammenarbeit im Team“, so die beiden Ausbilder Helmut Lechner und Markus Pentek und zeigten sich, genauso wie Kommandant Jürgen Borkner, mit dem Ergebnis ihrer 14 Prüflinge sehr zufrieden.  red

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