Letztes Jahr war es aufgrund von Brandschutzauflagen nicht möglich. Heuer soll das Starkbierfest der BSG Taufkirchen wieder stattfinden, vom 20. bis 22. März.
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BSG-Vorsitzender Franz Schlossnikl vor dem Brauereigelände und dem Brauereistadl (hinten links).

Nach einem Jahr Pause

Taufkirchener Starkbierfest kehrt zurück

Letztes Jahr war es aufgrund von Brandschutzauflagen nicht möglich. Heuer soll das Starkbierfest der BSG Taufkirchen wieder stattfinden, vom 20. bis 22. März.

Taufkirchen – Nach einem Jahr Pause findet heuer wieder das beliebte Starkbierfest auf dem Hof der Taufkirchener Brauereigenossenschaft statt: von Freitag, 20. März, bis Sonntag, 22. März. Ganz besonders freut das BSG-Vorsitzenden Franz Schlossnikl, weil die Veranstaltung dieses Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert. Veranstalter des größten und ältesten Starkbierfestes im ganzen Landkreis ist die Starkbier GbR der BSG Taufkirchen, die eigens dafür gegründet wurde und die Einnahmen komplett an den Fußballverein spendet.

Im Vorjahr musste das Fest wegen nicht realisierbaren Brandschutzauflagen abgesagt werden. Im vergangenen August habe es deshalb ein Treffen mit Vertretern der Gemeinde, des Landratsamtes, der Feuerwehr und der Brauerei gegeben. Vor Ort auf dem Brauereigelände habe man diskutiert, wie man das Starkbierfest weiterführen könne und sei zu einem Konsens gekommen, vor allem, wie man den Brandschutz bestmöglich erfüllen könne. Für die konstruktive Zusammenarbeit ist Schlossnikl allen dankbar.

Abstand zwischen Festzelt und Brauereistadl war letztes Jahr ein Problem

Knackpunkt war der Abstand zwischen dem Festzelt und dem denkmalgeschützten Brauereistadl, der normalerweise zwölf Meter betragen müsste. So wurden eine Brand- und Nachtwache von den Fachstellen gefordert, die Patrouille geht. Der Korridor zwischen den beiden Gebäuden werde in Zukunft freigehalten, um einem besseren möglichen Löschangriff gerecht zu werden.

Das Landratsamt hätte sich auch noch gewünscht, die Küche komplett gasfrei zu betreiben, erzählt Schlossnikl weiter. Dafür reiche aber die Stromkapazität auf dem Gelände nicht aus. Dies wolle man aber soweit wie möglich erfüllen, sprich nur noch den Würstelgrill und den Ofen mit Gas betreiben. Das notwendige Flaschenlager hierfür werde außerhalb des Zeltes verschlossen deponiert. Auch werde man die ganze Küche und das restliche Festzelt-Areal über Nacht stromfrei schalten und nur noch eine Notbeleuchtung haben. „Damit haben wir kein großes Problem“, so Schlossnikl.

Bürgermeister und Landrat sind bekennende Starbierfest-Fans

Landrat Martin Bayerstorfer und Bürgermeister Franz Hofstetter sind bekennende Freunde des Taufkirchner Nockherbergs. Sie hätten die Angelegenheit nach Kräften unterstützt, sagt der BSG-Chef. Schließlich gelte das Starkbierfest als eine etablierte kulturelle Veranstaltung und als Auftakt der Bierfeste im weiten Umkreis.

Auch mit der Polizei und mit den Sicherheitskräften – zu Spitzenzeiten seien es zehn Personen – stehe man vor und während des Festes in permanentem Kontakt. „Das ist uns sehr wichtig“, um möglichst schon im Vorfeld Probleme zu erkennen und auszuschalten.

Erste Details zum Programm

Der BSG-Vorsitzende verrät auch schon einige Details zum Programm: Am Freitag spiele erstmals die Band Tetrapack im voll beheizten Festzelt und am Samstag d’Moosner, die seit Anbeginn dabei sind. Dabei werde streng darauf geachtet, das keine Besucher unter 16 Jahren, auch nicht mit erwachsener Begleitung, Einlass erhalten. Am Sonntag werde nach dem klassischen Mittagstisch zur Musik der Holzlandblaskapelle das 60-jährige Vereinsjubiläum der BSG Taufkirchen gefeiert. Dabei würden verdiente Mitglieder, vor allem auch die Gründungsmitglieder, gebührend geehrt. Abends werde das Fest langsam ausklingen.

Das Starkbierfest fordert den Fußballverein alle Jahre wieder heraus, denn dazu bedarf es immer jeder Menge ehrenamtlicher Helfer. Allein für den mehrtägigen Auf- und Abbau sei ein 30-köpfiges Team notwendig, sagt Schlossnikl. Während des Festes seien 70 Frauen und Männer im Einsatz. Aber der Spaß überwiege, und das Fest sei eine wichtige Einnahmequelle für den Verein, der erst vor zwei Jahren ein neues Vereinsheim errichtet hat.

Birgit Lang

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