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Manfred Slawny ist nun offiziell Bürgermeisterkandidat der SPD. Bei der Aufstellungsversammlung lobte der 57-Jährige die offene SPD-Gemeinderatsliste.
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Kandidieren im März 2020 für die Taufkirchener SPD (sitzend, v. l.): Patrick Ecker, Sonja Heimerl, Anita Lechner, Barbara Leiner, Bürgermeisterkandidat Manfred Slawny, Katrin Korber und Thomas Wimmer; (stehend, v. l.) Marco Bergmoser, Georg Gutt, Gerhard Schmitt (kein Kandidat), Rene Deutsch, Karl-Heinz Deutsch, Klaus Michel, Bernd Friedrich, Richard Huber, Klaus-Ulrich Wolter, Michael Kirchner und Elmar Lauterborn mit Wahlleiterin Ulla Dieckmann. Nicht auf dem Bild: Sevgi Obermaier, Korbinian Wegmann, Sabine Christofori, Reinhard Schatz, Helga Huber, Stefan Christofori, Harald Langmeier, Florian Schmidbauer und Ralph Friedrich. 

Kommunalwahl 2020

Taufkirchen: Manfred Slawny ist SPD-Bürgermeisterkandidat

Manfred Slawny ist nun offiziell Bürgermeisterkandidat der SPD. Bei der Aufstellungsversammlung lobte der 57-Jährige die offene SPD-Gemeinderatsliste.

Taufkirchen/MoosenAls „erster Diener der Gemeinde“ sieht Manfred Slawny (SPD) das Amt des Bürgermeisters, für das er bei der Kommunalwahl im März in Taufkirchen kandidieren wird. Mit dieser Abwandlung eines Zitats von Preußen-König Friedrich II, der sich als ersten Diener des Staates bezeichnete, stellte sich Slawny in der Aufstellungsversammlung zur offenen Liste der SPD vor.

Die konträre Auffassung des Sonnenkönigs Ludwig XIV., „Der Staat bin ich“, sei eine Form der Amtsführung, die man auf Landkreisebene beobachten könne, sagte Slawny und beurteilte den Politikstil von Landrat Martin Bayerstorfer. Im Gasthaus Zuhr in Moosen erhielt Slawny (57) alle acht Stimmen der wahlberechtigten SPD-Mitglieder. Der Großteil der Versammelten war parteilos und damit nicht stimmberechtigt.

Bürgermeisterwahl 2020 in Taufkirchen: Slawny will bezahlbaren Wohnraum und besseren ÖPNV

Zu den Hauptanliegen des langjährigen Gemeinderates zählt bezahlbarer Wohnraum, der „in Taufkirchen und dem ganzen Landkreis an Brisanz gewinnt“. Auch über die Ortsgrenzen hinaus will Slawny die Mobilität der Bürger durch eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs fördern. Als Gemeinderat war Slawny an der Einführung des Gemeindebusses mitbeteiligt. Außerdem will er die Ortsmitte Taufkirchens attraktiver machen, ohne dabei die umliegenden Dörfer aus den Augen zu verlieren. Der Erhalt von Arbeitsplätzen vor Ort ist ihm ein weiteres Anliegen.

Slawny ist seit 23 Jahren SPD-Ortsvorsitzender und engagiert sich als Vorsitzender des SC Moosen. Die 26 Namen umfassende Gemeinderatsliste bezeichnete er als „stark, ausgewogen und sehr lebendig“. Sie soll Stimmen weit über die klassische SPD-Wählerschaft hinaus holen, nur acht Kandidaten (mit Ersatz) gehören der SPD an.

Männer und Frauen abwechselnd auf der Gemeinderatsliste

„Wir sind uns weitgehend einig, dass die Parteizugehörigkeit in kommunalen Gremien wenig bis gar keine Rolle spielen soll“, begründete Slawny die offene Liste und fasste den Grundkonsens mit „Wir stehen alle für eine offene Gesellschaft, ohne Vorurteile und Ausgrenzungen und für ein tolerantes und liebenswertes Taufkirchen“ zusammen.

Unter Wahlleitung von Ulla Dieckmann, SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, wurde die Aufstellung wie vorgeschlagen einstimmig bestätigt. Dabei gilt mit Ausnahmen ein Reißverschluss-Prinzip, männliche und weibliche Bewerber sind abwechselnd gesetzt. Auf Spitzenkandidat Slawny folgt Barbara Leiner (51), Laboringenieurin an der Hochschule Weihenstephan. Platz drei belegt Bernd Friedrich (SPD), Leiter der Realschule Freising. Neben der Bildung setzt er sich für die Vermeidung einer Klimakatastrophe ein. Platz vier hat Patrick Ecker inne, in Taufkirchen bekannt durch sein ehrenamtliches Engagement bei der Feuerwehr, im Pfarrgemeinderat und bei der Krieger- und Soldatenkameradschaft. An fünfter Stelle bewirbt sich Dr. Klaus-Ulrich Wolter, Vorsitzender des Fördervereins Schloss Taufkirchen und des Stiftungsrates Wasserschloss Taufkirchen.

Weitere Listenplätze

Die offene Liste setzt sich fort mit Sevgi Obermaier, Michael Kirchner (SPD), Anita Lechner, Korbinian Wegmann, Sonja Heimerl, Georg Gutt, Sabine Christofori, Reinhard Schatz (SPD), Katrin Korber, Thomas Wimmer, Helga Huber (SPD), Stefan Christofori, Klaus Michl, Harald Langmeier, Rene Deutsch, Marco Bergmoser (SPD), Elmar Lauterborn, Karl-Heinz Deutsch und Richard Huber. Bei Ausfällen rücken Florian Schmidbauer und Ralph Friedrich (beide SPD) nach.

Nach der Abstimmung stellte sich Hans Schreiner, gemeinsamer Landratskandidat von SPD, Grünen und Freien Wählern vor. Er stellte fest, dass seit seiner Aufstellung eine „hektische Betriebsamkeit im Landratsamt herrscht“ und folgerte: „Das heißt, sie nehmen uns ernst.“

Fabian Holzner

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