Neues Bund-Fahrzeug in Dienst gestellt (v.l.): Andreas Voigt, Leiter Ordnungsamt Georg Schmittner, Stefan Losert, Bürgermeister Franz Hofstetter, Kreisbrandrat Willi Vogl, KMB Richard Obermaier, 2. Kommandant Emanuel Keilhacker, Hermann Höpfler, Sebastian Petri, Johann Christofori, Georg Nöscher, Johannes Brenninger, Michael Blattenberger, Andreas Bauer und Kommandant Jürgen Borkner. Foto: Weingartner

Feuerwehr Taufkirchen

Der Bund spendiert ein Löschfahrzeug

Taufkirchen – Ein neues Einsatzfahrzeug steht ab sofort bei der Taufkirchener Feuerwehr zum Ausrücken in Notfällen bereit.

Erfreulich für die Kommune: Im Rahmen des Katastrophenschutzes wurde das rund 40 000 Euro teure Löschgruppenfahrzeug (LF-Kat-Schutz) durch den Bund zur Verfügung gestellt. Über das Land Bayern ist es zunächst dem Landkreis zugewiesen worden.

Bei der offiziellen Vorstellung vor dem Rathaus betonte Kreisbrandrat (KBR) Willi Vogl: „Mit dem LF-Kat-Schutz wird der Brand- und Katastrophenschutz im östlichen Landkreis verbessert.“ Das Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenhilfe stelle zunächst den Ländern verschiedene Einsatzfahrzeuge zur Verfügung und die wiederum den Landkreisen. Erding habe heuer bereits einen Schlauchwagen für den Katastrophenschutz und jetzt das LF-Kat-Schutz erhalten. Mit einem Gerätewagen Dekontamination Personen (Dekon-P) soll noch ein weiteres Auto kommen. Es sei der Bereich östlicher Landkreis ausgewählt worden, um dort den Brand- und Katastrophenschutzes zu stärken, sagte Vogl.

Am Fahrzeugstandort Taufkirchen gebe es die nötigen Kapazitäten und man habe Einrichtungen wie die Isar-Amper-Klinik mit der Frauenforensik und den Polstermöbelhersteller Himolla. Das Auto sei ein normales Löschgruppenfahrzeug für die Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung. Mit an Bord können neun Leute für eine komplette Löschgruppe. Ausgerückt wird zu lokalen Notfällen, aber wenn nötig auch zu größeren Einsätzen landes- und bundesweit.

Der Einsatzstandort Taufkirchen freut Bürgermeister Franz Hofstetter, denn damit braucht die Gemeinde kein neues Fahrzeug anschaffen. Das alte Löschgruppenfahrzeug muss nämlich ausgemustert werden. Solche Fahrzeuge für Katastrophenschutz durch den Bund seien „absolut notwendig“. Das helfe insgesamt, die eigene Fahrzeug- und Geräteausstattung zu verbessern, sagte Hofstetter. Und man rücke im Notfall ja auch über die Gemeindegrenzen im ganzen Landkreis aus, was eine Verbesserung der Sicherheit für alle Landkreisbürger verbessere.  prä

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