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Ein gemütlicher Zwischenstopp war der Bauernmarkt in Moosen. 

Neubürgertag

Bustour durch die neue Heimat

Reisen sind nicht nur lustig und interessant. Auch völkerverbindend können sie sein. Das erlebten 60 Teilnehmer des Neubürgertags, zu dem die Gemeinde Taufkirchen und das Forum Inklusion eingeladen haben.

Von Birgit Lang

Taufkirchen – Sie gingen auf Bustour durch ihre neue Heimat. Über 60 Neubürger im Alter zwischen einem und 80 Jahren, auch Ehepaare, die ihren erwachsenen Kindern mit Familien nach Taufkirchen nachgezogen sind, Menschen aus unterschiedlichsten Nationen von Somalia über Afghanistan, Costa Rica und Amerika bis Polen, sowie aus Niederbayern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und anderen deutschen Orten nahmen an der Busfahrt teil.

Sehenswürdigkeiten besichtigt

Bürgermeister Franz Hofstetter und die Gemeinderäte Anneliese Mayer und Christian Aigner waren auch bei der Rundfahrt dabei, die am Busbahnhof startete. Der langjährige Verwaltungsleiter Konrad Karbaumer erzählte als Reiseleiter Wissenswertes. So erfuhren die Neubürger viel über die Entwicklung des Ortes mit Wohn- und Gewerbegebieten, insbesondere Himolla sowie die Einkaufszentren, die Sehenswürdigkeiten wie Wasserschloss, Brauerei, Urzeitmuseum oder Weidenhain und Kirchen. Auch die öffentlichen Einrichtungen von den Schulen und Kitas über die Feuerwehr hin zu Rathaus, Bauhof, und Friedhof stellte Karbaumer vor. Er informierte über die medizinische Versorgung mit Fachärzten, die kbo-Klinik und Pflegeheime ebenso wie über Freizeiteinrichtungen. Auf dem Bauernmarkt in Moosen wurden alle Teilnehmer auf Kaffee und Kuchen eingeladen. Weiter ging es ins nördliche und östliche Gemeindegebiet nach Gebensbach, Jettenstetten, Hubenstein, Geislbach und Wambach.

Mit jeder Menge Informationen über ihren neuen Wohnort gefüttert, erreichten die Reiseteilnehmer nach drei Stunden wieder den Busbahnhof. „Wir vom gemeindlichen Forum Inklusion freuen uns, dass wir immer wieder Aktionen auf die Beine stellen, die zeigen, dass Taufkirchen für alle Menschen ein guter Ort zum Leben ist“, sagte Katharina Gaigl. Die Projektleiterin des Mehrgenerationenhauses hatte die Fahrt mit Mitgliedern des Handlungsfeldes Öffentliches Leben organisiert. 

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