Stehen vor einer schwierigen, aber auch spannenden Aufgabe: (vorne, v. l.) Sylvia Lohmeier, Norbert Saler, Patrick Ecker, Martin Kolbinger, Darko Djurdjevic, Werner Miesl und Edwin Karbaumer, sowie (hinten, v. l.) Heinz Schreiner, Helmut Zehetmaier, Iris Gerlach, Gerti Bart, Helga Mühlenbeck, Verena Held, Annette Walz, Petra Kuroschinski, Korbinian Empl und Christoph Puschmann. Nicht anwesend waren Stefan Gruber und Jürgen Degener. Ausgeschieden sind Christine Schick und Ludwig Müller senior. Foto: Lang

Columbus Achter

Auf der Suche nach Visionen

Taufkirchen - Viel vorgenommen hat sich der Columbus Achter (CA). Das Leitbild der Gemeinde Taufkirchen aus dem Jahr 2005 soll fortgeschrieben werden, das sollen die Mitglieder des Gremiums übernehmen. Ein knappes Jahr haben sie insgesamt dafür Zeit.

Vizebürgermeister Christoph Puschmann, der als Vertreter der Gemeinde den Vorsitz in der jüngsten Sitzung hatte, erklärte den Mitglieder im Columbus Achters, was auf sie zukomme. Sie wurden beauftragt, sich zu bestimmten Themen Gedanken zu machen und wurden dazu gleich in verschiedene Arbeitsgruppen eingeteilt.

Das Leitbild müsse überarbeitet werden, unter anderem zum Thema Inklusion, sagte der Vorsitzende. Erstens soll festgestellt werden, was noch aktuell sei, was rausgenommen werden könne und was neu hinzukommen solle.

Als Vertreterin der Gemeinde wird Verena Held das Projekt begleiten. Sie informierte das Gremium, dass jeder Arbeitsgruppe ein Mitarbeiter des Rathauses als Koordinator beigestellt werde und, dass die Gruppen neue Ideen erarbeiten sollen, die sie in den kommenden Sitzungen vorstellen sollen. In zwei bis drei Treffen sollten sie diese Aufgabe erledigen.

Gerti Bart fragte: „Wann starten wir?“. Held antworte: „Bald“, weil es ja nicht mit ein paar Folien getan sei. Ob es möglich sei, externe Experten hinzuzuziehen, wollte Sylvia Lohmeier wissen. Sie sei beispielsweise beim Mehrgenerationenhaus (MGH) kein Experte und wisse nicht, wo das MGH-Team in zehn Jahren stehen wolle. In der Gruppe „Bildung & Betreuung“ stehe Christine Emil als Expertin des Rathauses zur Verfügung. Jederzeit könne auch weitere Unterstützung von den jeweiligen Einrichtungen hinzugezogen werden, betonte Held.

Ob das vorhandene Leitbild nur den Ist-Zustand widerspiegele oder bereits Zukunftsvisionen enthalte, interessierte Iris Gerlach. Ihr erklärte Puschmann, dass 2005 in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat das erste Leitbild erstellt worden sei. „Vieles wurde schon umgesetzt, manches muss erneuert, fortgeschrieben und aufgefrischt werden.“ Inklusion sei damals noch gar kein Thema gewesen, warf Held ein. „Jetzt ist es sehr wichtig.“

Ob sich die Arbeitsgruppen vom damaligen Muster lösen sollen, fragte Petra Kuroschinski. „Vom Gerüst her soll es so bleiben“, meinte der Vorsitzende, nannte die Gliederung und stellte fest: „Manche Dinge werden immer eine Vision bleiben.“ Die Gestaltung übernehme die Gemeinde, die CA-Arbeitsgruppen sollen nur Inhalte liefern. Im Detail müsste jede Gruppe vier Themen für sich bearbeiten, die dann in das Leitbild eingeführt werden, erörterte Held weiter und nahm die Gruppeneinteilung vor.

Mit dem Thema „Arbeit und Versorgung“ sollen sich Darko Djurdjevic, Korbinian Emil, Helmut Zehetmaier und Renate Bauer von der Gemeinde auseinandersetzen, mit „Bildung und Betreuung“ Iris Gerlach, Heinz Schreiner, Annette Walz, Sylvia Lohmeier und Christine Empl, mit „Landschaft und Ortsbild“ Helga Mühlenbeck, Jürgen Degener, Werner Miesl, Petra Kuroschinski, Patrick Ecker und Susanne Zuhr, mit „Kultur und Freizeit“ Gerti Bart, Stefan Gruber, Edwin Karbaumer, Norbert Saler, Martin Kolbinger und Verena Held.

Die Ergebnisse sollen heuer am 27. April, am 27. Juli und am 26. Oktober, sowie endgültig am 25. Januar nächsten Jahres präsentiert werden. Puschmann fragte die Anwesenden, ob sie sich in den Gruppen einigermaßen wohlfühlen würden? Einige wunderten sich zwar, aber protestierten nicht gegen die Einteilung. „Die Gemeinde-Mitarbeiter haben schon eine gewisse Grund-Instruktion“, erklärte er und ergänzte dann: „Wir sind schon gespannt, was erarbeitet wird.“

Birgit Lang

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