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Gut aufgestellt sieht Fraktionschef Anton Schweiger die Gemeinde Taufkirchen.

HALBZEITBILANZ

CSU sieht sich als „Takt- und Ideengeber“

Die CSU sieht sich in Taufkirchen als „Takt- und Ideengeber“. Das ist das Resümee der Halbzeitbilanz der Christsozialen.

Taufkirchen – „Wir haben drei Jahre gearbeitet, viel erreicht. Aber es gibt noch Baustellen, die in den nächsten drei Jahren vom Tisch sind.“ Das ist das Resümee des Taufkirchener CSU-Ortsvorsitzenden Christoph Puschmann. Ortsverband und CSU-Fraktion im Gemeinderat haben bei einem kommunalpolitischen Stammtisch im Gasthaus Wagnerwirt Halbzeitbilanz der laufenden Legislaturperiode gezogen.

Fraktionssprecher Anton Schweiger berichtete über die Finanzlage, die in der Gemeinde Taufkirchen derzeit recht gut aussehe. Der Haushalt der letzten drei Jahre sei durch keine Neuverschuldung, eine hohe Kreisumlage und geringe Schlüsselzuweisung geprägt gewesen.

„Positiver Hintergrund sind die gute Haushaltslage, das Steuereinkommen und die umsichtige Vorgehensweise beim Geld ausgeben“, konstatierte Schweiger. Die vergangenen Jahre habe die Kommune zwischen 5,5 und sechs Millionen Euro investiert. „2017 werden wir die Zehn-Millionen-Grenze kappen“, prognostizierte der CSU-Fraktionssprecher. Zum Jahresende werde die Gemeinde einen Schuldenstand in Höhe von 4,5 Millionen haben, das sei fast der Stand von 2010. Weitere fünf Millionen Euro Kredite bestünden für die Baulandbeschaffung. Der stünden aber knapp zehn Millionen an Grundstückswerten gegenüber.

Schweiger bezifferte auch die Haupteinnahmequellen, darunter der erfreulichste Posten, die Gewerbesteuer. Sie betrug in 2015/16 fast 4,8 Millionen Euro. In diesem Jahr seien bereits vier Millionen Euro eingenommen worden. Auch die Einkommensteuerbeteiligung sei die vergangenen 15 Jahren verlässlich gestiegen. Heuer werde sie 5,1 Millionen Euro betragen, sagte Schweiger. „Das liegt am Bevölkerungswachstum und auch an den gut verdienenden Bürgern in der Gemeinde.“ Die Schlüsselzuweisungen lagen bloß noch bei 900 000 Euro, an Kreisumlage werde man heuer mindestens 4,3 Millionen Euro an den Landkreis abführen müssen. Die Rücklagen waren hoch in den Vorjahren, bis zu fünf Millionen Euro in 2016. Dieses Jahr würden es nur noch rund 500 000 Euro sein: „Das heißt, alles, was so rumsteht, ist bezahlt und gehört der Gemeinde.“

Mit den diesjährigen Zuschüssen von rund 2,7 Millionen Euro, den 3,8 Millionen Euro liquiden Mitteln und dem Gewinn aus dem Verwaltungshaushalt von 1,9 Millionen Euro würden die Investitionen von 2017 bezahlt, sagte Schweiger. „Wir investieren ständig in alles und haben keine Rückstände. Wir sind gut beinander.“ Was die Prognosen anbelange meinte er: „Wenn wir uns nicht ganz dumm anstellen, dürften wir keine großen Verluste erleiden und können unsere geplanten Investitionen wieder so durchführen.“ Bedingt durch den Schulausbau ginge das allerdings nicht ohne Neuverschuldung.

Parteichef Puschmann sagte angesichts der Zahlen, die Schweiger nannte, dass die CSU „Takt- und Ideengeber“ sei. „Allen voran Bürgermeister Franz Hofstetter“, betonte Puschmann.  mel

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