40 Jahre Dienst am Nächsten (vorne, v.l.) haben Anton Zuhr, Helmut Rampeltshammer, Adolf Lanzinger und Peter Nitzl geleistet. Bürgermeister Stefan Haberl sowie (hinten v.l.) Vize-Landrat Franz Hofstetter, Feuerwehrreferent Michael Lechner und sein Stellvertreter Bernhard Sinseder sowie Kreisbrandinspektor Richard Obermaier gratulierten.
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40 Jahre Dienst am Nächsten (vorne, v.l.) haben Anton Zuhr, Helmut Rampeltshammer, Adolf Lanzinger und Peter Nitzl geleistet. Bürgermeister Stefan Haberl sowie (hinten v.l.) Vize-Landrat Franz Hofstetter, Feuerwehrreferent Michael Lechner und sein Stellvertreter Bernhard Sinseder sowie Kreisbrandinspektor Richard Obermaier gratulierten.

Ehrung in Taufkirchen

Erfahrene Retter geben den Bürgern und ihren Kameraden Sicherheit

Die Gemeinde Taufkirchen hat treue Feuerwehrmänner ausgezeichnet. Michael Kobold ist schon 50 Jahre im Einsatz.

Taufkirchen – 50 Jahre lang ehrenamtlich im Dienst der Freiwilligen Feuerwehr – dafür wurde Michael Kobold sen. im Bürgersaal Taufkirchen mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Neben dem Urgestein der Feuerwehr Gebensbach erhielten 13 weitere Kameraden der Feuerwehren im Gemeindebereich Krüge und Geschenke als Würdigung.

Aktuell seien 269 aktive Kameraden im Gemeindebereich tätig, berichtete Bürgermeister Stefan Haberl. 188 Einsätze hätten sie insgesamt bewältigt. „Daran sieht man, wie viel Zeit ihr Ehrenamt in Anspruch nimmt.“ Und die Einsätze kämen ungeplant, man könne sich nicht aussuchen, wann der Piepser läute. Das sei eine große Herausforderung für die Aktiven und auch für ihre Familien.

Die Investitionen in den Brandschutz hätten sich in den vergangenen 25 Jahren auf fünf Millionen Euro für Großanschaffungen wie Fahrzeuge und Häuser summiert, eine Million für Technik, Ausrüstung und Fortbildung komme obendrauf. Heuer gebe es noch zwei große Anschaffungen: das TLF 300 für Taufkirchen mit Kosten von 280 000 Euro, hier betrage der Zuschuss 70 000 Euro, sowie für Moosen ein LF 20 für 356 000 Euro bei einem Zuschuss von 96 000 Euro.

Ein halbes Jahrhundert aktiv: Michael Kobold.

Mit dem wachsenden Landkreis – 1995 waren es noch 95 000 Einwohner und aktuell 140 000 – würden auch die Aufgaben für Sicherheit und Ordnung zunehmen, erklärte Altbürgermeister und Vize-Landrat Franz Hofstetter. Deshalb könne man die Tätigkeit der Aktiven nicht hoch genug einschätzen. Dies sei auch nötig, um Nachwuchs zu motivieren. Mit ihrem Einsatz würden die Kameraden die Gemeinde in ihren Pflichtaufgaben unterstützen.

Als BRK-Kreisvorsitzender wisse er, wie wichtig es sei, immer die Balance zwischen hochmotivierten und ruhigen Rettungskräften zu finden. Die Erfahrung der Geehrten, die sie an die „jungen Heißsporne“ weitergeben würden, trage dazu bei, dass dieses Ehrenamt funktioniere. „Danke für eure unwahrscheinlich wertvolle Arbeit.“

Auch Kreisbrandinspektor Richard Obermaier betonte, wie wichtig Ruhe und Sicherheit seien, die die Altgedienten ausstrahlen. Zudem würden sie die Tagesalarmsicherheit gewährleisten.

Birgit Lang

Die Geehrten:

50 Jahre: Michael Kobold.

40 Jahre: Anton Zuhr (Gebensbach), Adolf Lanzinger und Helmut Rampeltshammer (Moosen), Anton Kronseder, Albert und Peter Nitzl (Wambach) sowie Karl-Heinz Hofer und Bernhard Högl (Taufkirchen).

25 Jahre: Alexander Aul (Taufkirchen) Robert Bachmaier (Hofkirchen), Peter Attenberger, Thomas Bachmaier und Stefan Kronseder (Wambach).

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