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„Echte Goldgrube“ an Lebenserfahrung: der Seniorenbeirat Taufkirchen

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Aktiv für die älteren Mitbürger (v. l.): Günter und Rosemarie Heindl, Seniorenbeiratsvorsitzender Heinz Schreiner, Vize Helga Mühlenbeck, Bürgermeister Stefan Haberl, Eike Knoll, Christina Bränzel, Margit Reiner und Seniorenreferentin Sosa Balderanou.
Aktiv für die älteren Mitbürger (v. l.): Günter und Rosemarie Heindl, Seniorenbeiratsvorsitzender Heinz Schreiner, Vize Helga Mühlenbeck, Bürgermeister Stefan Haberl, Eike Knoll, Christina Bränzel, Margit Reiner und Seniorenreferentin Sosa Balderanou. © Birgit Lang

Heinz Schreiner ist als Vorsitzender des Seniorenbeirats Taufkirchen wiedergewählt worden. Das Gremium bietet viele Aktivitäten für ältere Mitbürger.

Taufkirchen – Viele Senioren ab den 60. Lebensjahr, darunter auch einige Neubürger, kamen zum Kaffeeklatsch ins Wasserschloss, um den neuen Taufkirchener Seniorenbeirat für die nächsten drei Jahre zu wählen. Vorsitzender Heinz Schreiner und seine Stellvertreterin Helga Mühlenbeck wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Der Seniorenbeirat sei überparteilich, überkonfessionell und verbandsunabhängig, erklärte Vorsitzender Heinz Schreiner. Er sei Mittler zwischen der älteren Generation, der Gemeindeverwaltung, den Verbänden, den Vereinen und Organisationen, die sich mit seniorenrelevanten Themen beschäftigen, und der Öffentlichkeit.

Schreiner und seine Stellvertreterin Helga Mühlenbeck haben in den vergangenen drei Jahren einiges unternommen, soweit es die Pandemie zuließ. Das 14-tägige Veranstaltungsprogramm im Mehrgenerationenhaus werde seit Jahren mit Begeisterung angenommen. Dabei werden Vorträge mit seniorenbezogenen Themen angeboten, aber auch Ausflüge und Besichtigungen.

Mit großem Erfolg habe sich der Seniorenbeirat außerdem der Landes-Senioren-Vertretung Bayern angeschlossen, führte der Vorsitzende weiter aus. Dank der aktiven Mitarbeit konnte man gleich im ersten Mitgliedsjahr eine Bezirksversammlung nach Taufkirchen holen.

Gemeinderätin und Seniorenreferentin Sosa Balderanou dankte dem Gremium für die geleistete Arbeit. Es nehme die Bedürfnisse und Wünsche der älteren Menschen gezielt in den Blick. Seit 24 Jahren gibt’s den Seniorenbeirat mittlerweile, auch für Bürgermeister Stefan Haberl Anlass, sich bei dem engagierten Team zu bedanken. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sei erfolgreich und harmonisch.

Haberl listete einige Errungenschaften auf, bei denen der Seniorenrat seine Hände im Spiel hatte: unter anderem bei der Aufstellung von neuen Ruhebänken im Gemeindebereich, bei der Einrichtung einer Ehrenamtskoordinationsstelle, die Schreiners Frau Nina inne hat, bei der Installation einer öffentlichen Toilette oder bei der Umgestaltung des Gemeindefriedhofes und der Urnengräber. Haberl betonte: „Sie alle übernehmen Verantwortung. Nicht nur durch ihr Engagement in unserer Gemeinde sind sie hier unersetzlich, jeder von ihnen besitzt außerdem etwas, das den jungen Menschen fehlt, das man in keinem Geschäft kaufen kann, nicht im Internet findet, das in keinem Lehrgang, keiner Fortbildung zu erlernen ist: Lebenserfahrung.“ Den Spruch „Oldies but Goldies“ übersetzte er frei mit „Schon etwas älter, aber Gold wert“. Der heutige Nachmittag sei somit eine „echte Goldgrube“, denn ein größerer Schatz an Erfahrungen lasse sich derzeit wohl nirgends in der Gemeinde und im Kreis finden.

Der Vorstand des Seniorenbeirats Taufkirchen

Vorsitzender: Heinz Schreiner;
2. Vorsitzende und Kassenwartin: Helga Mühlenbeck;
Schriftführer: Günter Heindle;
Beirätinnen: Christina Bränzel, Rosemarie Heindle, Eike Knoll und Margit Reiner.

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