Interessantes für Groß und Klein: Erzählerin Marile Götz (Foto oben, l.) und ihre Tochter Kati, tanzend im wallenden Gewand, zogen viele Besucher in ihren Bann. Götz las schon ihren Kindern gerne vor und erfreut seit vielen Jahren regelmäßig als Märchenerzählerin.
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Interessantes für Groß und Klein: Erzählerin Marile Götz (Foto oben, l.) und ihre Tochter Kati, tanzend im wallenden Gewand, zogen viele Besucher in ihren Bann. Götz las schon ihren Kindern gerne vor und erfreut seit vielen Jahren regelmäßig als Märchenerzählerin.
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Stimmungsvoller Advent im Schloss.
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Stimmungsvoller Advent im Schloss.

Advent im Schloss

Ein märchenhaftes Wochenende

Bei strahlendem Sonnenschein eröffneten Bürgermeister Franz Hofstetter und Lydia Bitzer von der Liedertafel den zweitägigen Advent im Schloss. Grund zum Strahlen gab es für alle Beteiligten, denn der Andrang war richtig gut.

Taufkirchen Am frühen Samstagnachmittag, als die Ausstellungs- und Verkaufsstände beim Advent im Schloss in Taufkirchen ihre Pforten öffneten, war der Besuch noch verhalten. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kamen aber immer mehr Gäste, und es wurde richtig gemütlich. Am Sonntag nutzten noch sehr viel mehr Menschen das abwechslungsreiche Angebot für Jung und Alt, um sich ein paar besinnliche, unterhaltsame und spaßige Stunden zu gönnen.

Zu den Höhepunkten des Advents am und im Wasserschloss zählten die Aufführungen des Wintermärchens Frau Holle. OASE-Vorsitzende Marile Götz erzählte und ihre Tochter Kati Shirin, langjährige Naturkindergartenchef und leidenschaftliche Tänzerin, präsentierte dazu eigene Tänze mit wehenden Gewändern, sehr zur Freude der Besucher. Auch die Modellbahn- und Eisenbahnfreunde Taufkirchen verstehen es alle Jahre, mit ihrer Anlage alle Generationen in ihren Bann zu ziehen. Heuer hatten sie eine neue Bahn aufgebaut und stellten unterschiedliche Spurenbreiten sowie Häusergrößen dazu vor. Die Fachsimpelei wird hier jedesmal großgeschrieben.

Viel Grund für Gesprächs- und Rätselstoff bot auch die Ausstellung „Bilder aus vergangenen Tagen“. Sie fußt auf dem Fundus des ehemaligen Archivpflegers Ludwig Tafelmayer und sollte einen Eindruck auf das geplante Gemeindemuseum vermitteln. Was die alten Fotografien aus dem gesamten Gemeindebereich auf alle Fälle zeigten: Wie schön und idyllisch es früher in der Taufkirchener Gegend war.

An alte Zeiten erinnerten auch die Taufkirchener Klöpplerinnen, die tiefenentspannt ihre Kunst vorführten und gerne Rede und Antwort standen. Elf Mitglieder der Künstlergruppe Art Filusa stellten unterschiedlichste Werke aus. Es war ein weiteres warmes, ruhiges Rückzugsplätzchen, wie auch das Café im Fuggersaal, wo Kaffee und Kuchen angeboten wurde. Zum Essen und Trinken war reichlich gesorgt, von Kartoffel- und Gulaschsuppe bis zur Halbmeterwurst und süßen Waffeln, vom Honigmet über den Glühwein bis zum Engelspunsch.

An den Ständen boten Kunsthandwerker, Hobbybastler, Vereinsmitglieder und Schülergruppen Keramik, Holzwaren, Genähtes und Gestricktes, Dekoideen, Schmuck und Imkerprodukte. Für musikalische Unterhaltung war mit Kapellen, Chören und Gesangsgruppen gesorgt. Die Engerl traten ebenfalls mit Gedichten, Gesang und Musik auf und zogen die täglichen Tombola-Gewinner, die tolle, von den Taufkirchener Geschäftsleuten gespendete Preise, erhielten. Zwischendrin blieb noch Zeit für eine romantische Kutschenfahrt durch den verschneiten Schlosspark oder eine Führung durch das Wasserschloss mit Konrad Karbaumer und Christoph Puschmann.

Birgit Lang

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