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Die Verträge sind unterzeichnet: Aufs Volksfest freuen sich (hinten, v. l.): Christine Aulechner, Konrad Karbaumer, Helmut Sperr, Uta Wegmann, Bürgermeister Franz Hofstetter, Valentin Vorbuchner, Thomas Drechsel, Thomas Unterreitmeier, Stefan Haberl sowie (vorne, v. l.) Christian Reiter, Bertl Wegmann, Franz und Helmut Jell. 

Volksfest Taufkirchen

Ein rundes Jubiläum und ein Neuling

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Ein Neuling in der Weißbier-Hüttn, ein Wirte-Jubiläum und ein bewährtes Rahmenprogramm, das erwartet die Besucher beim 57. Taufkirchener Volksfest, das vom 9. bis 16. Juli stattfindet. Gestern sind im Rathaus die Verträge für die nächsten drei Jahre unterschrieben worden.

Taufkirchen – „Die Verhandlungen haben in einer angenehmen Atmosphäre stattgefunden“, erklärte Bürgermeister Franz Hofstetter. „Wir haben ein richtiges bayerisches Volksfest und wollen den Gästen was bieten.“ In die gleiche Kerbe schlug Volksfestreferent Stefan Haberl. „Die Leute müssen feiern können und was Gutes zum Essen und Trinken haben“, sagte er und meinte an die Festwirte gerichtet: „Ihr lebt das Volksfest.“

Zum 20. Mal als Festwirte sind Manuela, Franz und Helmut Jell dabei. „1993 war das erste Mal, das war eigentlich aus der Not geboren“, erinnerte sich Franz Jell. „Es war keiner da, und wir waren noch Kinocafé-Wirte.“ Damals wurde das Volksfest alljährlich neu und reihum vergeben. Sei 1999 aber sind die Jells durchgehend Festwirte in der Halle, so dass sie heuer ihr 20-Jähriges feiern können. Was das Programm betrifft, „so werden wir keinen künstlichen Aktionismus entwickeln“, erklärte Franz Jell. „Wir werden keine Sachen ändern, die gut sind.“

„Man muss das Volksfest leben, es muss aber auch Spaß machen“, sagte Helmut Sperr, der mit dem Kulinaria-Team den Weinstadl bewirtet. „Wir haben ein sehr hohes Level, es zu verfeinern ist schwierig genug.“

Neu in der Runde der Festwirte sind Uta und Bertl Wegmann. Sie übernehmen von der Familie Kronseder die Weißbier-Hüttn. „Wir wollen die Tradition fortführen“, versprach Bertl Wegmann. „Wir freuen uns darauf, die ruhige Ecke auf dem Volksfest zu sein, so wie es beim Vorgänger war.“ Beim Essen werde auf Regionalität geachtet: „Unter anderem werden wir unsere eigenen Ochsen anbieten.“

Die Vertreter der Taufkirchener Brauerei erklärten, sie würden sich ebenfalls schon aufs Volksfest freuen. „Das Volksfest-Bier ist wieder ein Extra-Bier“, sagte Vorstandsvorsitzender Valentin Vorbuchner. Auf die Frage, wie es schmeckt, antwortete Braumeister Thomas Drechsel schmunzelnd: „Das kann ich jetzt noch nicht sagen, weil wir es erst brauen müssen.“

Den gemütlichen Charakter des Taufkirchener Volksfestes lobte schließlich auch noch Christine Aulechner, die bei der Gemeinde für die Organisation zuständig ist. „Ich bin überzeugt, dass wir während der Festzeit wieder eine große Volksfest-Familie sind“, meinte sie. „Bei der Vergabe der Weißbier-Hüttn haben wir uns bewusst lange Zeit gelassen, und ich bin überzeugt, dass wir den Richtigen gefunden haben.“  wk

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