Rehe unter Polarlicht: Dieses Streetart-Kunstwerk schuf Daniel Westermeier in Taufkirchen. Er freute sich darüber ebenso wie Tochter Charlotte, Bürgermeister Stefan Haberl, Christa Scholz (Vorsitzende des Gewerbevereins) sowie die stellvertretenden Bürgermeister Christoph Puschmann und Manfred Slawny (v. l.).  Foto: Birgit Lang
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Rehe unter Polarlicht: Dieses Streetart-Kunstwerk schuf Daniel Westermeier in Taufkirchen. Er freute sich darüber ebenso wie Tochter Charlotte, Bürgermeister Stefan Haberl, Christa Scholz (Vorsitzende des Gewerbevereins) sowie die stellvertretenden Bürgermeister Christoph Puschmann und Manfred Slawny (v. l.).

Aktion „Taufkirchen leuchtet“ ist erfolgreich angelaufen

Ein Streetart-Kunstwerk und 24 besondere Fenster

24 Adventsfenster gibt es im Rahmen der Aktion „Taufkirchen leuchtet“, verteilt auf den ganzen Ort. Und ein Streetart-Kunstwerk von Mr. Woodland steht auch schon.

Taufkirchen – Auch in Corona-Zeiten ist fröhliche Stimmung ohne große Menschenansammlungen möglich. So war es am ersten Adventswochenende in Taufkirchen.

Jung und Alt waren im Rätselfieber und suchten im ganzen Ort nach den 24 angekündigten Adventsfenstern, die Gewerbetreibende in ihren Schaufenstern aufgestellt hatten. Sie alle wollten beim Gewinnspiel im Rahmen von „Taufkirchen leuchtet“ mitmachen. Geschäfte hatten rund 80 Preise gestiftet. Die Aktion hatte der Gewerbeverein zusammen mit der Gemeindeverwaltung initiiert (wir berichteten).

Mit der gleichen Vorfreude wurde der illuminierte Dr.-Winkelmann-Weg zwischen Rathaus und Wasserschloss erwartet. Dort gab es auch lustige Baumscheibengesichter und eine riesige, glitzernde Kunstrose im Schlossweiher zu bestaunen.

Auf positives Echo stieß auch das drei Mal 7,5 Meter große Streetart-Kunstwerk von Mr. Woodland alias Daniel Westermeier. Es zeigt „eine schöne harmonische Winterlandschaft, die nicht nur auf Weihnachten gemünzt ist, sondern die für die komplette kalte Jahreszeit funktioniert“, so der 39-jährige Künstler aus Erding. Gleich am Eingang, vom Rathaus kommend, sieht man die friedlich äsenden Rehe und einen Hirsch auf einer Schneefläche unter einem Himmel in dunklem Petrol.

Wer das Gemälde genauer betrachtet, erkennt, dass es kein klassischer grauer Nachthimmel ist, sondern dass sich dort Nordlichter und sogar der Polarstern tummeln. „Das war meine Idee“, verrät Westermeier. Die Rehe waren ein Wunsch der Verwaltung. Drei Tage lang hat Westermeier an dem Bild hingearbeitet.

Er ist in Taufkirchen kein Unbekannter. Vor etwa zehn Jahren hat er schon die Häuserkulisse für die Halle des Volksfestes gemalt.

Bürgermeister Stefan Haberl forderte die Taufkirchener auf, die Angebote bei einem Winterspaziergang wahrzunehmen und die heuer wirklich stade Zeit zu genießen. Um den Spaziergang für Groß und Klein abwechslungsreicher zu gestalten, habe man sich dies alles einfallen lassen. Die Gastronomie steuert Glühwein, Punsch und kleine Snacks to go bei.

Als Dankeschön für die Organisation des Adventskalenders in anderer Form überreichte er Christa Scholz, Vorsitzende des Gewerbevereins, ein kleines Geschenk. Denn es galt heuer, eine Tradition zu durchbrechen und etwas Neues aufzustellen. „Das ist in hervorragender Weise gelungen“, befand Bürgermeister Haberl.

Birgit Lang

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