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Der alte ist auch der neue Vorstand: In ihren Ämtern bestätigt wurden (v. l.) Rosi Maurer, Bernhard Sterr, Simon Schraufstetter, Erna Eberl, Dorren Laubsch, Inge Kobold, Günter Mayr, Lisa Maier, Sepp Galler, Kurt Empl und Wolfgang Schwarz.

Vilstaler Bauernmarkt

Die Erfolgskurve zeigt nach oben

Es läuft wieder richtig rund. Mit der neuen Marktleiterin Rosi Maurer kann der Vilstaler Bauernmarkt wieder eine äußerst positive Bilanz ziehen. Nicht nur der Umsatz auch der Gewinn geht seit 2014 kontinuierlich nach oben.

Moosen– Beim Vilstaler Bauernmarkt war zuletzt eine gewisse Stagnation eingetreten. Mit Rosi Maurer als neuer Marktleiterin ist in den letzten Jahren wieder richtig Schwung in die Sache gekommen. 2014 übernahm die Metzgereifachverkäuferin und Mutter von vier Söhnen die Marktleitung. Im Vorjahr wurde der bisherige Höchststand von 2007 erreicht, wobei damals ohne Winter- und Sommerpause durchgearbeitet worden sei, berichteten Vorsitzender Kurt Empl und Schriftführer Sepp Galler in der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Zuhr.

Nach einer Durststrecke kann sich auch der Verein wieder über solide Finanzen freuen, die nötig sind, um den Bauernmarkt am Laufen und den Pavillon sowie die Technik in Schuss zu halten. 41 Markttage, jeweils am Freitag von 10 bis 16 Uhr, und 25 Markttage an den Sonntagen, jeweils von 13 bis 17 Uhr, fanden vom 4. März bis 23. Dezember statt – inklusive Sommer- und Winterpause.

Freitags gebe es immer besondere, saisonale Angebote und ein Mittagessen sowie im Sommer einen Biergartenbetrieb, der bestens angenommen werde, erklärten die beiden. Zu den 29 Anbietern komme heuer noch ein neuer hinzu: Künftig wird es auch Straußenfleisch aus Kumhausen bei Landshut beim Vilstaler Bauernmarkt geben.

Mit einem eigenen Werbeblatt, das von Mitgliedern in Moosen, Moos und Hubenstein monatlich verteilt wird, und einer monatlichen (kostenlosen) Anzeige im Taufkirchener Amtsblatt Kompass werde auf die wöchentlichen Aktionen hingewiesen.

Die Marktprodukte würden auch immer öfter extern nachgefragt und geliefert, sei es für das Mehrgenerationenhaus in Taufkirchen, Geburtstage oder Geschäftseröffnungen, ja sogar für eine Hochzeit wurde schon das Catering übernommen.

Neben der „schönen Umsatzsteigerung“ stellte Galler auch den Energieverbrauch anschaulich mit Diagrammen dar. So wurden 2016 zwölf Kubikmeter Wasser und 3835 Kilowattstunden Strom benötigt. Das entspreche einem Einfamilienhaus, meinte der Schriftführer. Der hohe Stromverbrauch fiel durch die Heizung und die Kühlung an. „Ein schöner Batzen“, sagte er. Er berichtete weiter, dass pro Markttag rund acht Stunden Arbeit durch Ehrenamtliche geleistet würden, für Abrechnung, Auf- und Abräumen oder Vorbereitungen. Dies alles würden Außenstehende nicht sehen, betonte er und dankte allen Helfern. Auch Instandhaltungen und Reparaturen fielen immer wieder an. So wurde das Markthäuschen von drei Frauen und vier Männern neu gestrichen, sagte Empl. Die Farbe stellte die Gemeinde. Es wurden neue Markisen an der Ostseite angebracht, eine davon stiftete Lisa Maier, zwei wurden gebraucht gekauft. Der alte Heuwagen, der ein großes Werbeschild trägt und am Dorfplatz steht, wurde instand gesetzt und regelmäßig von Hermine und Franz Lenz mit Blumen geschmückt, der Verkaufsraum von Inge Kobold dekoriert. Galler kümmerte sich um alle Wartungen und Reparaturen.

Für den Vorstand war es ein sehr ruhiges Jahr mit wenigen Problemen. „Wir hatten schon ganz andere Jahre“, meinte Galler vielsagend. Die gute Arbeit des Vorstands wurde bei den Neuwahlen des 63 Mitglieder und 34 Förderer zählenden Vereins gewürdigt. Das Team wurde komplett wiedergewählt. Somit bleiben Kurt Empl Vorsitzender, Renate Stadler seine Stellvertreterin, Sepp Galler Schriftführer, Wolfgang Schwarz Kassier sowie Günter Mayr und Lisa Maier weitere Vorstandsmitglieder. Auch den Kassenprüfern Bernhard Sterr und Simon Schraufstetter, Marktleiterin Rosi Maurer, Doreen Laubsch, die für die Abrechnung verantwortlich ist, sowie den Anbietervertretern Inge Kobold und Erna Eberl wurde das Vertrauen wieder ausgesprochen. Als Wahlleiter fungierte Karl Liebl. Er wünschte sich, dass es mit dem Bauernmarkt weiter so gut laufe.

Empl listete noch Termine auf. Erster Markttag sei am 3. März, der erste Sonntag mit Kaffee und Kuchen am 2. April. Geplant seien ein Ostermarkt am 13. April, die Bewirtung des Erzählfestes vom Oase-Verein am 29. Juli, ein Kinderflohmarkt am 4. August, das Catering bei der Feier des Gewerbevereins am 9./10. Oktober, ein Kirchweihmarkt am 13. Oktober sowie die Teilnahme am Adventsmarkt am 2. Dezember. Mit dem Weihnachtsmarkt am 22. Dezember endet die Marktsaison.

Birgit Lang

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