Terror in Barcelona: Lieferwagen rast in Menschenmenge - Angeblich zwei Tote

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Ehrung für ein besonderes Jubiläum:  Elli Moser (2. v.r.) ist seit Anfang an bei der KAB Taufkirchen dabei. Sie wurde von (v. l.) Kreisverbandsvorsitzenden Jos ef Elas, Präses Thomas Zeitler, Kreisverbandsvorsitzender Ina Hallermann sowie den Ortsgruppenvorsitzenden Maria vom Hofe und Marianne Maier geehrt. Foto: Holzner

KAB Taufkirchen

Erklärtes Ziel ist ein gutes Auskommen für alle

Auf ein halbes Jahrhundert gelebtem Glauben und Engagement für eine Wirtschaft im Dienste der Menschen kann die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Ortsgruppe Taufkirchen zurückblicken.

Taufkirchen – Josef Aigner, ehemaliger Kreisverbandsvorsitzender, fasste die Kernanliegen beim Jubiläumsgottesdienst zusammen: „Ziel des Wirtschaftens soll nicht die Vermehrung von Geldvermögen sein, sondern ein gutes Leben für alle und die Bewahrung der Schöpfung“.

Mit Geistlichem Rat Thomas Zeitler hielt der Präses der Ortsgruppe die Messe. Ihm stand das langjährige KAB-Mitglied Pfarrer Franz Gasteiger zur Seite, der auch, die Predigt hielt. Dabei konzentrierte sich Gasteiger auf eine Anweisung des auferstandenen Jesus an seine Jünger, die erfolglos auf einem See fischten. Er trug ihnen auf, das Netz auf der rechten Seite des Bootes auszuwerfen, üblich war dies auf der linken Seite. Johannes berichtet, dass sie darauf 153 große Fische fingen. Gasteiger zog eine Parallele zu den Anliegen der KAB. Der große Erfolg resultiere aus dem Handeln gegen jede Erfahrung und auf Gottes Wort hin. „Die KAB zeichnet sich durch gesellschaftspolitisches Engagement aus. Wenn dies aber nicht aus der Begeisterung vom Auferstandenen her kommt, dann ist es zu wenig, dann kann man diese Themen auch anderen überlassen“, resümierte Gasteiger.

Pfarrer Zeitler sagte bei der anschließenden Feier im Taufkirchener Pfarrsaal, die Themen der Arbeitswelt müssten kirchlicherseits angesprochen werden. Deshalb sei schon allein das Dasein des Vereins wichtig. Bürgermeister Franz Hofstetter lobte die Bemühungen der Ortsgruppe, die katholische Soziallehre in der Arbeitnehmerschaft zu verankern, die Gleichberechtigung der Frauen voranzutreiben und sich für fairen Handel einzusetzen.

Einen Rückblick über fünf Jahrzehnte Vereinsleben gab Vorsitzende Maria vom Hofe. Bei der Gründung 1967 hieß der Zusammenschluss noch Katholisches Werkvolk. Der spätere Diözesansekretär Günther vom Hofe stand schon damals den 26 Gründungsmitgliedern vor. Der Sozialverband prägte daraufhin nicht nur die Gesellschaft Taufkirchens, sondern hinterließ auch sichtbare Spuren. Beispielsweise wurde von Mitgliedern der KAB die verfallene Kapelle in der Kellerstraße renoviert. Anteil hatte die Ortsgruppe auch an bundesweiten Errungenschaften der Bewegung, wie etwa der Einführung der Kinder- und Erziehungszeiten in der Rentenversicherung. Abschließend richtete Maria vom Hofe den Blick in die Zukunft und formulierte das Ziel: „Der Mensch als Geschöpf Gottes hat Vorrang vor allem.“  fh

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