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In Taufkirchen dabei: Sabina Hillebrandt (l.) und Daniela Steidl, Kapitäninnen der Deutschen VDST-Nationalmannschaft.

Waldbad Taufkirchen

Familien-Gaudi und Unterwasser-Aktion

Das Taufkirchener Waldbad hat am Wochenende ein Familienfest veranstalt. Viele Familien mit Kindern nutzten die Gelegenheit, Spaß zu haben und sich unterhalten zu lassen.

Taufkirchen – Wie ein Fischschwarm, der sich auf’s Futter stürzt, sah das Unterwasserhockey-Turnier für den Laien aus. Aber das augenscheinliche Chaos war klar strukturiert und lief nach festen Regeln ab. Zwei Schiedsrichter, zu erkennen am gelben Hemd und den roten Kappen, sorgten dafür, dass alles fair ablief. Dazwischen kraulten und tauchten die Spieler nach dem Puck, der am Beckenboden lag, und den es ins Tor zu schießen galt. Dann stoben sie wieder in die Höhe, um Luft zu holen und wie Wale wieder abzutauchen und ihre großen Flossen in die Luft zu recken. Sobald ein Tor fiel oder ein Foul begangen wurde, erschallte eine Hupe oder ein Metallrohr, auf das ein Mann am Beckenrand mit dem Hammer einschlug, damit das Signal auch unter Wasser zu hören war.

Auch hochkarätige Unterwasserhockey-Spieler waren in Taufkirchen dabei, etwa eine Amerikanerin aus dem US-Nationalteam sowie Daniela Steidl, Kapitänin der Deutschen VDST-Nationalmannschaft und Sabina Hillebrandt, die Vize-Kapitänin. Ausgerichtet wurde es vom Verband Deutscher Sportler Unterwasserhockey (VDTS). So traten vormittags sechs deutsche Teams an, die erstmals in der Hinrunde für den deutschen Spielbetrieb in der Liga spielten. „Es ist ein absoluter Teamsport“, erklärte Steidl. Denn selbst dem besten Spieler gehe einmal die Luft aus und es brauche viel Fitness, um schnell wieder tauchen zu können. Gleichzeitig brauche es „viel filigrane Pucktechnik“, was nur im Team funktioniere. Das Taufkirchener Waldbad ist scheinbar ein idealer Austragungsort. „Es herrschen hier super Bedingungen. Der gut geflieste Boden lässt ein schnelles Spiel zu.“

Reinschnuppern konnten Interessierte auch in das Unterwassertraining, der Hauptattraktion des Festes. Wer Lust hatte, konnte auch mal Kraxeln am DAV-Kletterturm oder Beachvolleyball spielen. Denn dazu lud die TSV-Abteilung ein und richtete auch Turniere aus. Die AOK hatte einen Kickstar aufgebaut, auf den die Gäste mit dem Fußball schießen konnten, während die ganz Kleinen Enten aus einem kleinen Becken ziehen konnten. Wer lieber nur im Wasser planschen, schwimmen oder Sonnen baden wollte, hatte dazu am Nachmittag auch noch ausreichend Gelegenheit.  mel

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