Der Testlauf war schon mal erfolgreich: Bei der Bierprobe sind die geladenen Gäste ordentlich in Stimmung gekommen. Foto: Lang

Volksfest Taufkirchen

Festbier-Tester überhäufen sich gegenseitig mit Lob

Taufkirchen – Taufkirchen bereitet sich auf das Volksfest vor. Bei einer Bierprobe der Brauereigenossenschaft Taufkirchen stimmten Brauereivorstandsvorsitzender Valentin Vorbuchner und Braumeister Tom Drechsel die geladenen Gäste auf das Fest ein, das vom 8. bis 17. Juli stattfindet.

Alle Gäste bestens zu bewirten, und es werden wieder an die 50 000 erwartet, sie mit Essen und Trinken zu versorgen, sei eine gewaltige Aufgabe und eine Belastung, erklärte Drechsel. Dass man weiterhin die Nummer 1 unter den Volksfesten sei, sich perfekt aufstellen und präsentieren wolle, daran seien alle Volksfestmacher interessiert. Was sein Festbier betreffe, so gebe es ein fertiges Rezept, das noch von seinem Vorgänger Theo Unterreitmeier stamme. Das Bier hat 13,3 Stammwürze und 5,9 Prozent Alkohol.

Das 19. Mal sind die Jells die Festwirte, zum 10. Mal Christine Aulechner als Sachbearbeiterin der Gemeinde für die Organisation rund um das Volksfest zuständig. „Das schafft so manche Ehe nicht“, meinte sie, freute sich aber, dass sich in Taufkirchen über die Jahre ein super Team entwickelt habe. „Das geht nur mit Auseinandersetzungen und wieder zusammensetzen.“ Was bis dato immer gelang.

Nach dem ersten Jahr als Volksfestreferenten hätten sich Thomas Unterreitmeier und Stefan Haberl als würdige Nachfolger von Heinz Götzberger und Richard Obermaier, als „Top-Besetzung“ erwiesen, schwenkte Drechsel zu den nächsten Honorationen weiter. Haberl beteuerte, für ihn sei es der schönste Job. Bei diesem Familienfest helfen alle zusammen und „das Taufkirchener Bier ist das Beste, das es gibt“, sagte er strahlend und erhielt postwendend einen Brauerei-Anstecker vom Braumeister als Danke zugeworfen. Auch Unterreitmeier würdigte die Zusammenarbeit: „Das macht das Ganze aus.“

Festwirt Franz Jell stellte das Programm in der Bierhalle vor. Wieder werde auf Traditionelles und Neues gesetzt. Was beim Weinstadl geplant ist, verriet Helmut Sperr. Es seien wieder viele Himolla-Kunden aus der ganzen Welt eingeladen. Für die habe das Taufkirchener Volksfest fast schon Oktoberfest-Charakter. In der Weißbierhütten setzen Irmi und Stane Kronseder ein letztes Mal auf Bewährtes. „Gut bürgerliche, einheimische Küche aus der Region und unsere beliebte Weißbierbowle mit guadem Weißbier“, sagte die Wirtin. Nach diesem Volksfest geben die beiden aus gesundheitlichen Gründen auf: Auch wenns weh tut, „aber es hilft nix“.  mel

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Höchster Karnevalsorden für Kuliga
Ein halbes Jahrhundert für den Fasching aktiv: So eine außergewöhnliche Leistung würdigt der Bund Deutscher Karneval (BDK) mit seiner höchsten Ehrung, dem Verdienstorden …
Höchster Karnevalsorden für Kuliga
Gemeinde Taufkirchen hält Hand übers Wasserschloss
Für den Betrieb des Wasserschlosses gründet die Gemeinde Taufkirchen ein eigenes Kommunalunternehmen. Betrieb und Unterhalt des Schlosses sind damit aus dem Haushalt der …
Gemeinde Taufkirchen hält Hand übers Wasserschloss
Schweinshaxn-Tattoos und Motivationsjeans
Mit lustigen Geschichten aus seinem Leben und coolen Bluessongs bereitete Stephan Zinner seinem Publikum im ausverkauften Jakobmayer-Saal einen vergnüglichen Abend.
Schweinshaxn-Tattoos und Motivationsjeans
Nach acht Jahren Bühne frei für die Langengeislinger Mimen
Nach acht Jahren Abstinenz wird der FC Langengeisling heuer wieder ein Theaterstück aufführen.
Nach acht Jahren Bühne frei für die Langengeislinger Mimen

Kommentare