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Willkommen bei den Aktiven: Kommandant Christian Kronseder (l.), 2. Vorsitzender Robert Schuster (4. v. l.), 2. Vorsitzender Martin Außerbauer, 2. Kommandant Josef Pfanzelt und Bürgermeister Franz Hofstetter (v. r.) mit den sechs neuen Kameraden Florian Hendrych, Thomas Kneißl jun., Niklas Bauer, Michael Maurer, Max Jsmair und Lukas Steinkirchner.

Feuerwehren Moosen, Inning und Hohenpolding

Das gleiche Löschfahrzeug für drei Wehren

Mit 62 aktiven und 25 passiven Mitgliedern zählt die Freiwillige Feuerwehr Moosen nicht zu den größten im Landkreis. Aber was sie zum Dorfleben beiträgt und an Hilfe leistet, kann sich sehen lassen.

MoosenIn der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Moosen im Gasthaus Zuhr erinnerte Vorsitzender Martin Außerbauer an die eigenen Veranstaltungen – von der Sonnwendfeier über das Weinfest bis zur Christbaumversteigerung. Beim Taufkirchener Volksfest hatte die Wehr wieder die Parkplatzwache übernommen, und beim Adventsmarkt in Moosen hatte sie sich mit einem Stand beteiligt. Der Reinerlös war an den Verein für therapeutisches Reiten gespendet worden.

Was den Kauf des neuen Löschgruppenfahrzeugs LF 20 KatS anbelangt, habe man bereits einige Hersteller besucht, um sich zu informieren. Auch die Feuerwehren von Inning und Hohenpolding wollen sich ein solches Fahrzeug anschaffen. Um günstigere Konditionen aushandeln zu können, will man das Fahrzeug gemeinsam besorgen. In den meisten Punkten sei man sich schon einig, sagte Außerbauer.

Kommandant Christian Kronseder berichtete von mehr als 20 Einsätzen, zu denen er mit seinen Männern gerufen worden war. Von Brandmeldealarmen in Algasing und der Isar-Amper-Klinik über Technische Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen, umgestürzte Bäume bis hin zum Mülleimerbrand in der Villa Moosen, einer Wohnungsöffnung und einem kleinen Waldbrand in Stiglgrub war alles dabei. Insgesamt waren dabei 355 Mann 455 Stunden im Einsatz. Auch einige Sicherheitswachen waren angesagt. Zudem wurden 14 Übungen abgehalten, darunter drei Großübungen – einmal mit der Feuerwehr Georgenzell, eine Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr Gebensbach und eine mit den Feuerwehren Taufkirchen, Wambach und Gebensbach.

„Nur mit Übungen sind wir für den Ernstfall gerüstet“, betonte Kronseder und mahnte eine stärkere Teilnahme daran an, schließlich mache sich jeder Gruppenführer Gedanken, wie er die Übungen möglichst interessant gestaltet könne. Insgesamt leisteten die Aktiven 510 Übungsstunden. Zudem nahmen sie an zwölf Funkübungen teil. Auch dies sei sehr wichtig, um den Umgang mit den Digitalfunkgeräten besser kennen zu lernen. Auch hier wünschte sich Kronseder eine größere Beteiligung. „Im April sind wir wieder Ausrichter“, informierte er.

Der Kommandant freute sich über sechs neue junge Feuerwehrmänner: Florian Hendrych, Thomas Kneißl jun., Niklas Bauer, Michael Maurer, Max Jsmair und Lukas Steinkirchner stellten sich kurz vor.

Schließlich erwähnte Kronseder auch die Schulungen und Lehrgänge, die besucht wurden. Christoph Groll absolvierte die modulare Truppmann-Ausbildung. Zudem legten zwei Gruppen unter der Leitung von Hans Bachmayer das Leistungsabzeichen ab. Im April und Mai gehen die Atemschutzgeräteträger wieder nach Erding auf die Übungsstrecke. Albert Manseicher und Fabian Fischer machen momentan in Erding den Atemschutzgeräteträger-Lehrgang.

Kronseder kündigte abschließend an, dass er für die ganze Mannschaft die Ehrenamtskarte beantragen werde, mit der es Vergünstigungen gebe.

Birgit Lang

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