Ein Tag, von dem alle profitiert haben: Schüler, Ausbilder und Lehrkräfte. 

Mittelschule Taufkirchen

Firmen geben Schülern Orientierung

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Vorbereitung auf das Berufsleben: Ausbilder von Betrieben aus Taufkirchen und der Region haben bei einem Projekttag Schülern der Mittelschule Taufkirchen einen Einblick in die Arbeit ihrer Firmen gegeben.

Taufkirchen – Dass der Projekttag wichtig ist, zeigt die Tatsache, dass immer wieder Eltern an die Schule herangetreten seien, um zu erfahren, „welche Richtung denn für ihr Kind die beste ist“, berichtet Schulleiter Adolf Geier in einer Mitteilung der Mittelschule. Deshalb habe die Schule an zwei Tagen Betriebe und Ausbilder aus der Umgebung eingeladen, die einen Einblick in die erwarteten Fertigkeiten gaben.

„Die Mittelschule ist seit jeher die Schulart, die auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Die Mittelschule Taufkirchen bietet dazu eine breite Palette an berufsorientierenden Maßnahmen“, fasst Manfred Stangassinger, Lehrer an der Schule und Organisator der Veranstaltung, den Sinn des Projekttages zusammen. Ausbilder aus Betrieben der Umgebung haben dazu in Taufkirchen die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse bei Praxisworkshops erfahren lassen, welche Fächer für sie besonders geeignet sind. Denn ab der 8. Klasse müssen sich die Mittelschüler dann für Technik, Wirtschaft oder Soziales entscheiden.

Im Bereich „Soziales“ stellte die Caritas, das Schulpastorale Forum und die Krankenpflegeschule der Klinik Taufkirchen die breite Auswahl an Pflegeberufen vor. Von der Erzieherin bis zum Altenpfleger konnten die Schüler hier erfahren, dass in diesem Beruf unter anderem Einfühlvermögen, Kreativität und Respekt notwendig sind. In der Schulküche konnten Schüler eine Gemüsesuppe zubereiten. Die Köchin und Hauswirtschafterin Dinah Ertl informierte nebenbei über die Berufsmöglichkeiten im Gastrobereich.

Wirtschaftsberufe stellten Bianca Adelsberger vom Landratsamt Erding und Stefanie Lang von der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen vor.

Für den technischen Bereich begeisterten sich nicht nur Buben. „Das ist echt mal cooler Technikunterricht“, freute sich Elijas, während er den Schaltkreis von Elektro Bauer aus Buchbach zusammenklemmte. Genauigkeit und Fingerfertigkeit waren auch bei dem Workshop der Firma Himolla gefragt, die aus Leder kleine Tierchen „polsterten“.

„Am Ende waren die Schüler, Lehrer und Workshopleiter gleichermaßen begeistert und Schulleiter Geier bedankte sich bei allen für den großartigen Einsatz. Dies komme ganz gewiss allen Schülern zu Gute, die jetzt wieder ein Stück mehr Orientierung hätten und so zunehmend erfahren, für was sie lernen“, heißt es in der Mitteilung. Einig seien sich alle Beteiligte im Abschlussgespräch auch gewesen, dass man hoffe, dass die Schüler ihre Ausbildungen in der Umgebung beginnen. Eine Ausbildung in Betrieben der Umgebung sei oft viel nachhaltiger, als täglich weite Wege zurückzulegen, konstatierte Lorenz Brenninger von Himolla.

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