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Abgeholzt: Die Hecke entlang des Feuerwehrhauses und der Kreisstraße musste aus Sicherheitsgründen weg. 

Am Feuerwehrhaus

Gefährliche Bäume abgeholzt

Moosen - Erstaunt, teilweise entsetzt, sind viele Moosener über den Kahlschlag am Feuerwehrhaus. Die Hecke entlang der Kreisstraße und dem Feuerwehrhof ist weg.

Sowohl Feuerwehrleute als auch Anlieger wundern sich über diese radikale Maßnahme. Hintergrund: Nach einer Baumkontrolle durch eine Expertin der Waldbesitzervereinigung (WBV) wurde diese Aktion nötig und von der Gemeinde in die Wege geleitet. Die Fachfrau hatte festgestellt, dass drei Bäume gefährlich seien und im Sturmfall für Schaden sorgen könnten. Deshalb sollten sie aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die Arbeiten wurden unter Mithilfe der Arbeitsgemeinschaft für Umwelt und Naturschutz des katholischen Männerfürsorgevereins München aus Gammelsdorf bei Moosburg durchgeführt. Hier arbeiten Langzeitarbeitslose, die wieder auf dem Arbeitsmarkt eingegliedert werden sollen. Im Beisein des Gemeindegärtners wurden die Bäume abgesägt und die Hecke fachmännisch auf Stock geschnitten, damit die jungen Triebe wieder richtig nachwachsen können. Einfach nur die Hecke radikal oben und an den Seiten mit der Motorsäge abrasieren hätte im vorliegenden Fall nichts gebracht. Das hätte auch nur unliebsamen Besenwuchs nach sich gezogen.

Als Absturzsicherung für die Fußgänger wurde vorübergehend ein Bauzaun aufgestellt. Auf die Stützmauer soll in Kürze ein Maschendrahtzaun angebracht werden, um künftig auch eine ordnungsgemäße Heckenpflege zu garantieren, ohne, dass jemand dabei runterfallen kann. Der Zaun könnte auch als Fangschutz dienen. Denn der Feuerwehrhof wird gerne von Kindern mit ihren Vätern und von Jugendlichen zum Ball- und Feldhockeyspielen genutzt. Am Feuerwehrhof finden zudem alle Jahre das Dorffest der Schützengesellschaft und die Sonnwendfeier der Feuerwehr statt.

Birgit Lang

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