Neue Taufkirchener Rettungswache

Gemeinde gibt Gas

Taufkirchen - Taufkirchen will bei der neuen Rettungswache aufs Tempo drücken. Die derzeitige Containerlösung ist für die Gemeinde nicht ideal.

Die geplante Rettungswache an der Fichtenstraße in Taufkirchen kann frühzeitig in die Öffentlichkeitsbeteiligung gehen. Bürgermeister Franz Hofstetter geht es darum, das Vorhaben „möglichst zügig“ voranzutreiben, da die Rettungskräfte seit Monaten in einem Container neben dem Feuerwehrhaus untergebracht sind.

In der jüngsten Sitzung des Taufkirchener Bauausschusses stellte Architekt Alexander Groh dem Gremium den aktuellen Stand der Planung vor, den er „ganz gut“ findet. „Die Höhen wurden etwas reduziert“, erklärte er. Nötig wurde dies, weil „das Grundstück so scheps“ sei. Auch gebe es jetzt „ganz, ganz flache Dächer“, mit fünf bis sechs Grad Neigung. Westlich der Fichtenstraße befinde sich die Zufahrt zur Rettungswache. Die Wandhöhe auf der Nordseite betrage nun vier Meter und steige bis auf sieben Meter an, ja nach Hanglage. Es wurde eine Aufstockung als Möglichkeit gewünscht, die in Richtung Bundesstraße vorgesehen ist. Die Zweigeschossigkeit im östlichen Teil sei gegeben, weil der Hang nach unten ausgenutzt werde. Hier werde der Bereitschaftsraum für die Rettungskräfte und Sanitäter liegen. Auf der Westseite sei die Rettungswache nur eingeschossig. Hier befänden sich auch Parkplätze. Es gebe noch eine weitere Änderung, sagte Groh und erklärte, dass das Gebäude Richtung Süden vergrößert werden könnte, wenn dort einmal die B 388 nicht mehr verlaufe. Kurzfristig sei das Baufenster aber nicht bebaubar. „Die Unterlagen sind fertig. Wir können alles sofort verschicken“, sagte der Planer.

Das Gremium nickte ab und beschloss postwendend die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung und die Anhörung der Träger öffentlicher Belange durchzuführen.

Birgit Lang

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