Rund um das Schloss wurden zahlreiche Bäume gefällt. Fo to: Lang

Schloss-Gastronomie

Gemeinde hat Wirt gefunden

Taufkirchen - Am morgigen Dienstag soll sich entscheiden, wer die Gastronomie im Taufkirchener Wasserschloss übernimmt. Die Gemeinde hat einen „sehr interessanten Bewerber“.

Der Interessent stammt laut Bürgermeister Franz Hofstetter aus dem Landkreis. Mehr wollte der Gemeindechef bei einem Pressegespräch dazu noch nicht sagen. „Wir wollen diesen Wirt haben“, betonte Hofstetterr und erklärte, dass eine entsprechende Küchenplanung mit Kostenaufstellung bis zur morgigen Gemeinderatssitzung auch feststehen soll.

Als Alternative wäre wie bisher eine Bewirtung über Catering für die unterschiedlichen Veranstaltungen möglich. Bis dato habe es viele Provisorien gegeben. Das soll sich ändern, sobald der neue Wirt im Schloss ist. Sein Lokal oder Restaurant soll ständig geöffnet sein.

Neben den Umbaumaßnahmen in der Küche neben dem Fuggersaal steht auch noch die Optimierung des Brandschutzes an. So wird es einen zweiten Rettungsweg geben und einen Steg über den Schlossweiher als Fluchtweg. Auch die Ausstellungsräume und das Oratorium sowie die Aufzügen stehen noch an. Diese Maßnahmen werden alle über ein Kommunalunternehmen abgewickelt. Im ersten Jahr seien dafür 470 000 Euro angesetzt, dann 250 000 Euro. „Es braucht auch Gemeinschaftsflächen“, betonte Hofstetter, denn es „muss ein Haus der Öffentlichkeit sein“. So bleibe auch das Standesamt im ersten Stock des Westflügels. „Gastronomie ist wichtig“, denn damit sei es in ganz Taufkirchen nicht so „üppig bestellt“.

Als sichtbare Maßnahmen dass etwas vorwärts geht, wurden in den vergangenen Monaten morsche Bäume und das Strauchwerk rund um das Schloss ausgedünnt. Eine Bäume drohten laut Hofstetter schon in den Weiher zu fallen.

Birgit Lang

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