An der Reckenbacher Straße

Gemeinde schafft Bauland

Eine weitere Möglichkeit auf die Schnelle Baugrund zu schaffen, hat die Gemeinde Taufkirchen ergriffen.

Taufkirchen – Es ging dabei um den Bebauungsplan für das Misch- und Gewerbegebiet an der Rechenbacher Straße sowie die Änderung des entsprechenden Flächennutzungsplans.

Planer Alexander Groh stellte das Vorhaben vor: „Die Gemeinde kann Grund erwerben.“ Geplant sei, den rund 11 200 Quadratmeter großen Bereich in Gewerbe- und Wohnbebauung zu teilen, um die Interessen zu befriedigen, erklärte der Architekt. Der südliche Teil, rund 60 Prozent der Fläche, soll zum Mischgebiet werden, der nördliche Gewerbegebiet bleiben. Sechs Parzellen sollen insgesamt entstehen. Alles werde durch einen Wendehammer erschlossen.

Die Ausgleichsfläche können auf eigenem Grund geschaffen werden, weil dieser steil abfalle, auf bayerisch gesagt „ein Buckel“ sei, warf Bürgermeister Franz Hofstetter (CSU) ein, und so gut für diesen Zweck zu nutzen sei.

Die drei Parzellen des Gewerbegebiets könnten je nach Interessenlage der Käufer aufgeteilt werden, führte Architekt Groh weiter aus. Für die Grundstücke im Mischgebiet gebe es schon einen konkreten Interessenten. Die südliche Wohnanlage könnte eventuell für sozialen Wohnungsbau verwendet werden. Das Areal liegt in direkter Nähe zum Gewerbegebiet Roßmais und grenzt an eine Spedition. Ein großes Thema sei auch die Firma Himolla. Es sei ein erhebliches Lärmkontingent zu erwarten. Immissionen seien hauptsächlich von Westen zu erwarten, ein Schallgutachten sei vorhanden. Deshalb sei beispielsweise auch der südliche Baukörper abgeknickt geplant, weil er sich dadurch selber abschirme, erklärte der Erdinger Architekt.

Die Räte des Bauausschusses und Gemeinderates haben das Vorhaben einstimmig abgesegnet.

Birgit Lang

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