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Eine Herzlichkeit, die ansteckt: Prälat und Geistlicher Rat Josef Mundigl ging durch das Spalier von Fahnenabordnunden zur Kirche, in der am Sonntag sein Diamantenes Priesterjubiläum gefeiert wurde.
Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
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Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
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Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
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Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
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Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
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Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
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Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.
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Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.

Grosse Feier in Moosen

Prälat Josef Mundigl seit 60 Jahren Pfarrer

Sein Diamentenes Priesterjubiläum hat am Sonntag der frühere Erdinger Stadtpfarrer gefeiert. Seine 180-köpfige Festgesellschaft erlebte einen fröhlichen und witzigen Josef Mundigl.

Moosen - „60 Jahre ist es her, dass ich hier zum ersten Mal draußen im Schulhof die Eucharistie gefeiert habe“, sagte Geistlicher Rat Josef Mundigl. Am Sonntag feierte der frühere Stadtpfarrer von Erding in Moosen sein Diamentenes Priesterjubiläum.

Herzlich begrüßte Mundigl die vielen Besucher, darunter auch seine Großneffen, die zum Gottesdienst in die St. Stephanus Kirche nach Moosen gekommen waren. Hier sei er getauft worden und Ministrant gewesen. Nicht immer habe er seine Aufgaben zum Wohlgefallen des Pfarrers erledigt, erzählte er in spaßigen Anekdoten.

An Mundigls Wirken als Dekan, Stadtpfarrer von Erding, Geistlicher Rat und Prälat erinnerte sehr anschaulich sein früherer Nachbar Hans Holzner, ebenfalls in Hubenstein geboren und Geistlicher Rat im Ruhestand. „Der Seppi, der wird Pfarrer“, sei der stille Wunsch von Mundigls Mutter gewesen. Noch während des Zweiten Weltkriegs sei er ins Knabenseminar nach Freising geschickt worden. Trotz aller Zweifel und Ängste sei er den Weg zu Ende gegangen und habe Vorlesungen des späteren Papstes, Mundigls „lieben Freund“ Josef Ratzinger besucht.

Noch heute könne der Jubilar sagen: „Priester würde ich auch heute wieder werden, denn ich liebe diesen Beruf und mag die Menschen mit all ihren Sorgen, Ängsten und Freuden. In der Kirchenzeitung sei dieses Jahr sogar zu lesen gewesen: „Josef Mundigl ist noch mit 87 Jahren ein Vollblut-Seelsorger“.

Holzner beschrieb die beruflichen Stationen des Jubilars, die Kaplanstellen in den Pfarreien Achdorf, Tegernsee und Nymphenburg. Mit großer Freude habe er immer Religionsstunden gehalten und in der Kinder- und Jugendseelsorge gearbeitet. „Wer so mit Kindern umgeht wie du, der baut an der Zukunft der Kirchen“, betonte Holzner und führte auch Mundigls „große Liebe zur Liturgie und Kirchenmusik“ an.

Nachdem er als Landseelsorger der Diözese und zugleich als Pfarrer in Massenhausen tätig war, durfte er nach St. Johannes in Erding wechseln. Das sei damals ein „schwieriges Pflaster“ gewesen, wo sich progressive und konservative Gruppen gegenüber standen. Mit „pastoraler Klugheit“ und Geschick habe er die streitenden Parteien zusammengeführt.

„30 Jahre lang hat er seine ganze Persönlichkeit eingesetzt, um die Pfarrei in die neue Zeit zu führen“, so Holzner. Viele Spuren habe er hier hinterlassen, vor allem in den Herzen der Menschen. Zu sehen sei sein Werk auch an der großen Orgel, die weithin bekannt sei und auf der bei den Orgelwochen Organisten aus ganz Europa spielen. Nun sei er 17 Jahre im Ruhestand und betreue immer noch die pfarrerlose Gemeinde Hl. Blut in Landshut.

Nach dem Gottesdienst lud der überaus kommunikative Prälat zum Essen auf den Hof seiner Eltern in Hubenstein ein. Alle 180 Gäste begrüßte er persönlich, darunter Hans Zehetmair, Werner Brombach, die letzten vier Erdinger Bürgermeister, seine Radlfreunde, die Schafkopfrunde, die drei ehemaligen Flüchtlingskinder der Familie Schober, die wie Geschwister mit ihm aufgewachsen seien, die Vereinsdelegationen sowie die Verwandtschaft.

Vor allem dankte er seiner Schwägerin Marianne mit ihren Helfern, die alles für die Feier perfekt organisiert und diese wunderschön geschmückt hatten.

Birigt Lang

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