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Frauengespräche: Monika Gruber (2. v. l.) erfüllte geduldig Autogrammwünsche und hatte auch noch Zeit für einen kurzen Ratsch.

Benefiz-Lesung

Die Gruberin kann auch traurig

Taufkirchen – Gut 300 Besucher kamen zur Benefizlesung von Monika Gruber in den Taufkirchener Bürgersaal. Und sie waren begeistert von dem kurzweiligen, abwechslungsreichen Programm, das die beliebte Kabarettistin und Schauspielerin bot.

Auch der Tittenkofenerin gefiel der Abend bestens. „Schee war’s, ich hoffe, dass es den Leuten so gut gefallen hat wie mir“, sagte sie nach ihrer eineinhalbstündigen Lesung – und nach einer weiteren Dreiviertelstunde, die sie sich Zeit nahm, um Autogramm- und Fotowünsche zu erfüllen. Auch Pater Paul ließ sich fotografieren und postete es sofort auf Facebook.

Gruber ist seit einigen Jahren Patin des Mehrgenerationenhauses und führt immer wieder Benefizveranstaltungen für die Einrichtung durch, wenn es ihr knapper Zeitplan erlaubt. Bei dieser Benefizlesung sei nicht alles durchgeplant gewesen, verriet sie. Und, dass es auch für sie mal ein Abend vor Weihnachten gewesen sei, wo sie ein bisschen „vom Gas runter“ kommen konnte. Bei ihrer Lesung hatte sie was zum Nachdenken, was Besinnliches, was Traurigeres und was Witziges dabei, immer passend zur Weihnachtszeit.

Sie verriet den Besuchern, wie Weihnachten bei ihr daheim abläuft, erzählte Anekdoten aus der Familie und die unglaubliche Geschichte einer Frau, die ihr Kind einfach im Heim abliefert, weil sie nichts mehr damit anfangen kann. Die Gäste erfuhren zudem, dass manche Internatsschüler durchaus schöne Erinnerungen an ihr Grundschulheim haben. „Wie man so schnell lesen kann, ohne Luft zu holen und dabei auch noch die Stimme variieren“, fragte sich eine Zuhörerin.

Begleitet auf der Gitarre wurde Gruber von Fritz Kogler, den sie von der Fernsehserie Münchner 7 kennt. Kogler und Gruber verstanden sich auf Anhieb. Der Musiker hatte ebenfalls ein buntes Programm dabei. Es reichte vom Wham-Klassiker Last Christmas bis zu besinnlichen Weisen und eigenen Nummern.

Die 15 Euro Eintritt pro Zuschauer gehen direkt an den Förderverein Mehrgenerationenhaus. Neben dem Eintritt hat Gruber auch noch eigene Bücher, CD und DVD für den guten Zweck verkauft. Vereinsvorsitzender Hans Bachmayr, MGH-Chefin Alexandra Myhsok und die vielen anderen Anwesenden waren sehr angetan von Grubers sympathischer, offener Art. „Sie ist immer noch eine von uns“, war zu hören, „einfach auf dem Boden geblieben“.

Birgit Lang 

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