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Starkbier-Tester: (v. l.) Braumeister Tom Drechsel, Robert Pyrkosch, Markus Balzarek, Stefan Bart, Brauereivorstandsvorsitzender Vale Vorbuchner, Franz Schlossnikl, Helga Balzarek, Mike Fischer und Bürgermeister Franz Hofstetter.

Starkbierfest Taufkirchen

Heimatminister Söder ersetzt Kabarettisten

Die BSG Taufkirchen und die Brauereigenossenschaft richten heuer zum 23. Mal das Starkbierfest aus. Vom Donnerstag, 16., bis Sonntag, 19. März, findet das Fest im beheizten Festzelt nördlich der Brauerei an der B 388 Veldener Straße statt.

Taufkirchen – „Im ganzen Landkreis gibt es kein einziges Starkbierfest in der Größe“ mit gut 50 Hektoliter Ausstoß, sagte BSG-Vorsitzender Franz Schlossnikl am Wochenende bei der Bierprobe im Taufkirchener Bräustüberl. Los geht es am Donnerstag mit der Band „Die Cuba Boarischen“, die ab 20 Uhr für Stimmung sorgen. Der Vorverkauf läuft gut, meinte Schlossnikl. 300 Karten wurde bereits verkauft, 800 Zuschauer haben Platz. Die Band hat schon 2010 beim 50-jährigen Jubiläum des Fußballvereins im Bürgersaal gespielt. Tickets gibt es bei der Brauerei, den örtlichen Banken und dem Intelligenzblatt Dorfen im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Der offizielle Starkbier-Anstich ist am Freitag um 19 Uhr. Danach rockt die Partyband Münchner G’schichten auf. Ein Klassiker sind d’Moosner, die am Samstag ab 19.30 Uhr für ein volles Zelt sorgen sollen. Einlass zu den Veranstaltungen ist erst ab 16 Jahren, darauf wird streng geachtet.

Bereits ab 11 Uhr ist am Sonntag Festzeltbetrieb mit der Holzlandblaskapelle. Sie werden am Nachmittag von der Band Alpenjäger abgelöst. Ab 16 Uhr spricht Bayerns Heimatminister Markus Söder im Festzelt. „Weil wir am Sonntag kein Kabarett haben, dachten wir, ob das nicht mal was wäre, einen Politiker nach Taufkirchen zu holen“, erklärte Schlossnikl. Schirmherr, Bürgermeister Franz Hofstetter, ließ da seine Beziehungen spielen. Nach dem Söder-Auftritt ist Festausklang.

Für die BSG sei es dieses Jahr schon eine besondere Aufgabe, das Starkbierfest durchzuführen, sagt Schlossnikl. Denn parallel werde das neue Vereinsheim mit viel Eigeninitiative aufgebaut. Jetzt gelte es „alle Hände, Füße und Köpfe“ zu mobilisieren, um alles reibungslos über die Bühne zu bringen. 70 bis 80 Helfer seien es, die mit dem Auf- und Abbau des Zeltes sowie der Durchführung des Festes mit insgesamt 1400 Stunden ehrenamtlich unterwegs seien.

Für das Bier ist die Brauerei Taufkirchen zuständig. Braumeister Tom Drechsel betonte: „Mit euch ist es gut zu arbeiten. Wir haben für alle Probleme immer eine Lösung gefunden.“ Ein solch großes Starkbierfest „muss man erst mal stemmen“, denn der Aufwand sei hoch. „Unser Bock kommt gut an“, sagt Drexel zu dem unfiltrierten Bier mit 16,3 Prozent Stammwürze und 6,9 Prozent Volumen Alkohol. „Genauso mögen es die Leute und so soll es auch bleiben.“

Schirmherr Hofstetter fand es erstaunlich, dass es das Starkbierfest schon so lange gibt. Dass es die BSG als Taufkirchener Verein mit 550 Mitgliedern das stemme, sei für ihn „der Wahnsinn“. Das traue man einem Taufkirchener Verein nicht zu, weil die Identifikation hier nicht mehr so gegeben sei, wie auf dem Land. Doch der Zusammenhalt bei der BSG sei in den vergangenen Jahren wieder gewachsen. Ein Politiker passe ausgezeichnet zu einem Starkbierfest, meinte er und zeigte sich zuversichtlich, dass Söder viele Gäste bringen werde. Er wünschte dem Fest, ebenso wie Brauerei-Vorstandsvorsitzender Vale Vorbuchner, einen glücklichen, unfallfreien Verkauf.

Weitere Infos zum Starkbierfest gibt es im Internet unter www.bsg-taufkirchen.de.

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