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Es kann losgehen: Alles vorbereitet haben (hinten, v. l) Volksfestreferent Stefan Haberl, Pressesprecherin Renate Bauer, Bauhofchef Bernhard Osterloher, Festwirt Franz Jell mit Sohn Franz jun., Brauereivorstandsvorsitzender Valentin Vorbuchner, (Mitte, v. l.) Bürgermeister Franz Hofstetter, Weißbier-Hüttn-Wirte Bertl und Uta Wegmann, Volksfestreferent Thomas Unterreitmeier, (vorne, v. l.) Volksfestorganisatorin Christine Aulechner, Gemeindemitarbeiterin Caro Stanglmayr, Weinzeltkoch Christian Reiter, Weinzeltwirt Helmut Sperr und Festwirt Helmut Jell. 

57. Taufkirchener Volksfest

Hofstetter: „Alle haben Feuer gefangen“

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Es ist angerichtet für das 57. Taufkirchener Volksfest. Von heute an geht es zehn Tage auf dem Festplatz lang rund. Die Verantwortlichen haben zum Auftakt Programm, Neuerungen und Sicherheitskonzept vorgestellt.

Von Wolfgang Krzizok

Taufkirchen – „Dieses Fest ist Kult – zumindest für unsere Region“, meint Bürgermeister Franz Hofstetter unmittelbar vor dem Start. Heute Abend beginnt das 57. Taufkirchener Volksfest, offiziell eröffnet wird es am morgigen Samstag. Da startet um 15 Uhr an der Realschule der Festzug mit vier Blaskapellen und knapp 60 Gruppen aus der Gemeinde in Richtung Festplatz, wo der Bürgermeister das erste Fass Festbier anzapfen wird. „Ich wünsche mir, dass viele Leute kommen, angefangen von den ganz Kleinen, wie meine Enkel, bis hin zu den Alten, wie mein Vater, der 95 Jahre alt ist“, sagt Hofstetter. Für ihn sei das Wichtigste, dass alle Verantwortlichen und Beteiligten heiß auf das Fest sind. „Alle haben Feuer gefangen“, weiß der Bürgermeister.

Das bestätigt Stefan Haberl. „Jeder brennt – das spürt man auch schon unterm Jahr, wenn die Vorbereitungen laufen“, sagt der Volksfestreferent. „Unser Volksfest ist außergewöhnlich – es ist ein Familienfest.“ Für ihn ist klar: „Ich freue mich auf die zehn Tage.“

Natürlich müsse man auch der aktuellen Lage Rechnung tragen, erklärt Christine Aulechner, die bei der Gemeinde Taufkirchen für die Organisation zuständig ist. So werden im Eingangsbereich schwere Betonpoller aufgestellt, als Barriere für eventuelle Amokfahrer. Ganz wichtig ist ihr, „dass innerhalb des Geländes alles barrierefrei und von Rollstuhlfahrern oder älteren Leuten mit Rollatoren alles gut zu erreichen ist“. Man werde für behinderte Menschen im Zelt keine festen Plätze ausweisen. „Das wäre ja auch schon wieder eine Form der Diskriminierung“, weiß Aulechner. „Jeder kann sich seinen Platz suchen. Und wenn es wirklich Probleme gibt, dann entweder im Büro melden oder eine von den Bedienungen ansprechen, dann wird geholfen.“

Das bestätigt Franz Jell, der zusammen mit seinem Bruder Helmut zum 20. Mal als Festwirt dabei ist: „Einfach zu uns kommen, dann regeln wir das.“ Er kündigt an, „wieder ein Spitzenprogramm auf die Beine gestellt“ zu haben. Wer Einzelheiten wissen will, „soll ins Internet auf unsere neue Seite schauen, da steht alles ausführlich drin“. Neu sei heuer das Dirndl- und Burschenvereinstreffen am Mittwoch, zu dem auch noch eine kurzfristige Anmeldung möglich ist. „Ich hoffe, dass es eine friedliche Wiesn wird und dass nichts passiert“, sagt Jell.

Auf „das bewährte Konzept“ setzt Weinstadl-Wirt Helmut Sperr, „etwas Neues“ wollen dagegen die Weißbier-Hüttn Wirtsleute Uta und Bertl Wegmann präsentieren. Sie sind die Nachfolger der Familie Kronseder. „Wir fühlen uns in der Volksfestfamilie gut aufgehoben“, sagt Bertl Wegmann, der ein „gewisses Ranch-Flair“ in die Weißbier-Hüttn bringen will. Beim Essen setzen die Wegmanns nicht nur auf selbst gezüchtete Ochsen, sondern auch auf Waren aus der Region.

Bleibt noch das Festbier, von dem Valentin Vorbuchner verspricht, dass es „wieder richtig gut schmeckt“. Der Vorstandsvorsitzende der Taufkirchener Brauerei hofft, „dass alles friedlich verläuft“. Für ihn ist das Taufkirchener Volksfest „ein Fest für das Volk, wie es sein soll“. Und er ist sich sicher: „Hier ist für jeden was dabei.

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