Neues Projekt: Bürgermeister Franz Hofstetter mit Hotel- und Gaststättenführer. F: mel

Hotel- und Gaststättenführer

Hofstetter will die Gastronomie ankurbeln

Taufkirchen – Von der Bar über den Biergarten bis zum Wirtshaus, von der Eisdiele über die Diskothek bis zum Kinocafé: Taufkirchen hat einiges zu bieten, auch an Übernachtungsmöglichkeiten. Das möchte Bürgermeister Franz Hofstetter entsprechend bewerben. Die Gemeinde hat einen Hotel- und Gaststättenführer erstellen lassen. Gedacht ist er für Durchreisende oder Gäste, aber auch die Einheimischen.

Hofstetter möchte die heimische Wirtschaft stärken und ruft die Bürger dazu auf, das vorhandene Angebot auch zu nutzen. 18 Restaurants, Gasthäuser und Imbiss-Lokale gibt es in der Vilsgemeinde. Von edel über gut bürgerliche Küche bis zum Pizza-Service reicht die Auswahl. Die Küche ist international: deutsch, italienisch, griechisch, asiatisch, amerikanisch, ja sogar indisch. Auch Nachtschwärmer sind in Taufkirchen gut versorgt, von der Bar – fünf Stück gibt es – bis zur Diskothek ist alles vorhanden. Frühstücken, Kaffee und Kuchen, Eis oder kleine Snacks bieten die Cafés und Bäckereien der Gemeinde. Auch ein eigenes Kino hat Taufkirchen noch.

Für Übernachtungsgäste stehen von der Ferienwohnung über Gästehaus und Pension bis hin zum Hotel alle Möglichkeiten bereit. Mit den Betreibern all dieser Betriebe im Gespräch zu sein, ist Hofstetter wichtig. Überlegt werde, was man gemeinsam machen könne, um ihren Fortbestand zu sichern und ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.

Für Hofstetter ist beispielsweise der Alberger Markt eine gute Gelegenheit für Wirte, Metzgereien und Bäckereien, nicht nur Einnahmen zu generieren, sondern auch Werbung in eigener Sache zu machen. „Wir sind grundsätzlich nicht schlecht aufgestellt.“ Hofstetter freut sich auch, dass alle größeren Ortschaften der Gemeinde, wie Geislbach, Kienraching, Moosen oder Wambach noch eigene Wirtshäuser mit Saal haben. In Taufkirchen gebe es den Bürgersaal für größere bewirtete Veranstaltungen. Aber die Gastronomie sei Veränderungen unterworfen und „man sieht, dass es nicht einfach ist. Die Stammtisch-Wirtschaft nimmt ab“. Auch immer mehr Vereinstreffen fänden nicht mehr im Wirtshaus, sondern in den eigenen Heimen statt.

Hofstetter ist froh über kreative Wirte, die sich etwas einfallen lassen, um den Betrieb zu beleben – etwa das Weißwurst-Essen beim Wirt in Moosen. Auf der anderen Seite nehme das Thema „Außenwirtschaft“ zu. Die Menschen würden gerne im Freien konsumieren, sei es in der Eisdiele oder im Biergarten. Auch diesen Anforderungen müsse sich die Gastronomie stellen. Der Bürgermeister wünscht sich beispielsweise mehr Mittagsangebote für Berufstätige in Taufkirchen. Hier sei Nachholbedarf vorhanden. „Es gibt Potentiale, wir müssen sie nur ausnutzen und vor allem nicht immer auswärts essen gehen“, appelliert er an die Gemeindebürger. „Wir versuchen unsere Betriebe zu unterstützen und machen Werbung für sie.“

Der Hotel- und Gaststättenführer ist kostenlos. Auch die darin aufgeführten Lokale und Gaststätten mussten nichts bezahlen. Verteilt wird er in vielen Taufkirchener Geschäften, in den Banken, der Tankstelle, im Waldbad, im Wasserschloss und im Rathaus.  mel

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