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Karl Sommermeyerist seit 23 Jahren Geschäftsführer von Himolla.

Gespräch mit Himolla-Chef Sommermeyer

Individualität und Komfort für Menschen ab 50

  • Anton Renner
    VonAnton Renner
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Die Zielgruppe von Himolla sind Menschen ab 50 Jahren. Menschen, die Individualität und Komfort schätzen. Menschen mit besonderen Wünschen. Sie sind es, die Himolla-Polstermöbel schätzen.

Taufkirchen – Seit 23 Jahren leitet Karl Sommermeyer als Geschäftsführer das Unternehmen, das mehr als 1100 Mitarbeiter beschäftigt.

Den Erfolg bringt er auf einen einfachen Nenner: „Wir haben das hingekriegt, weil in diesem Unternehmen eine Stärke steckt, die vielleicht von meinen Vorgängern nicht so erkannt wurde.“ Sommermeyer meint damit auch die Mitarbeiter, den Teamgeist. Zur Rettung des Unternehmens mussten die Mitarbeiter vor mehr als 20 Jahren 40 Stunden arbeiten, 35 Stunden wurden ihnen aber bezahlt. Am Anfang wurde heftig protestiert. Doch schnell hätten die Mitarbeiter erkannt, dass diese Maßnahme ihre Arbeitsplätze sichere.

Himolla baute im Laufe der Jahre in Ungarn, Rumänien und der Slowakei Werke auf. Dort arbeiten über 3000 Menschen. Die gesamten Näharbeiten werden im Ausland gemacht – für den Standort Taufkirchen sind keine Näherinnen mehr zu finden. In Ungarn werden auch Möbel produziert – für die Nachfrage im unteren Preissegment.

Sommermeyer: „Nur in der Mischung von den Preisen her, die wir aus dem Ausland erreichen und die wir hier machen, nur mit dieser Mischung sind wir erfolgreich.“ Auch wenn klar sei, dass im Ausland billiger produziert werden könnte, hält Himolla am Standort Taufkirchen fest. Sommermeyer: „Das Know-how, das wir hier haben, das kann man nicht einfach so ins Ausland transferieren. Deswegen müssen wir hier alle zusammenstehen, kämpfen und tun – und nicht jammern.“

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