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Aufeinander zugehen, voneinander lernen. Das ist das Ziel des Erzähl-Cafés in Taufkirchen.

Erzähl-Café

Interreligiöser Dialog

Was glaubst Du? Beim 4. Taufkirchener Erzähl-Café wurde über Religion und Glauben erzählt und diskutiert.

Taufkirchen – Jung und Alt folgten der Einladung von Mehrgenerationenhaus und Staatlicher Realschule Taufkirchen.

Wie es in einer Mitteilung des Mehrgenerationenhauses heißt, folgten der Einladung der evangelische Pfarrer und ein Vertreter des katholischen Bildungswerks, Patres aus dem Kloster Gars, sowie Vertreter des islamischen Zentrums in Erding und des interreligiösen Forums in Landshut. Taufkirchener Bürger bereicherten das Treffen ebenso wie Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan, Eritrea und Irak.

Die Klasse 8 c bereitete gemeinsam mit ihrer Lehrerin Anja Balantitsch und Katharina Gaigl vom Caritas Mehrgenerationenhaus das Treffen vor. Zu Beginn der Veranstaltung stellten Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen sich und ihre Religion mit zentralen Glaubensaspekten vor. Anschließend entstanden in kleinen Gesprächskreisen Dialoge mit Hilfe vorbereiteter Fragen, wobei die Teilnehmer zusätzlich die Möglichkeit hatten, über Plakatinhalte und mitgebrachte Gegenstände Neues voneinander zu erfahren.

Realschülerin Mia stellt fest: „Ein guter Punkt ist, dass viel über andere Religionen informiert wurde, wie etwa, dass Muslime fünf Mal am Tag beten.“ Eine Frau aus Syrien zeigte das moslemische Gegenstück zum katholischen Rosenkranz: den Tesbih.

Das Thema Religionsfreiheit kam ebenfalls zur Sprache. Die Teilnehmer erfuhren aus erster Hand, dass Religionsfreiheit etwa in Afghanistan nicht existiert. Bei der gemeinsamen Abschluss-Runde wurde wieder deutlich, wie wichtig es ist, Möglichkeiten des Austausches zu schaffen, um Barrieren zu überwinden und voneinander lernen zu können. ar

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