Die KAB Taufkirchen-Führung mit Geehrten (v. l.): Günter vom Hofe (Gründer der Ortsgruppe), Maria vom Hofe (Vorsitzende), Herbert Ehm, Charlotte vom Hofe, Elisabeth Aigner, Marianne Maier (Vorsitzende), Stilla Högl, Erich Treffler, Konrad Aigner, Karl Kronseder, Katharina Hofer, Lorenz Hofer, Hans Miksch sowie Kassierer und Schriftführer Josef Glasl. Foto: Holzner

KAB Taufkirchen

50 Jahre gelebter Glaube und politische Bildung

Die Katholischen Arbeitnnehmerbewegung (KAB) Taufkirchen hat langjährige Mitglieder geehrt. Seit 50 Jahren sind Herbert Ehm, Charlotte vom Hofe, Erich Treffler, Konrad Aigner, Karl Kronseder, Lorenz Hofer, Hans Miksch und Heinz vom Hofe bei der KAB dabei.

Taufkirchen –  Auf 40 Mitgliedsjahre bringen es Stilla Högl sowie Bernhard und Helmtraud Kutschker. Elisabeth Aigner, Katharina Hofer, Ursula Bonweger und Maria Pfanzelt sind seit 25 Jahre im Verein dabei. Das gleichberechtigte Führungsteam, bestehend aus Maria vom Hofe und Marianne Maier sowie Kassierer und Schriftführer Josef Glasl, überreichte Urkunden und Anstecknadeln, Blumen an die Frauen, Wein an die Männer.

Es gab bei der Ehrung in der Jahreshauptversammlung auch Momente der Rührung. Vielen Mitgliedern wurde bewusst, wie viele Jahre sie schon gemeinsam verbracht haben. Die 50er-Jubilare sind schon länger bei der KAB, als es den Ortsverband Taufkirchen überhaupt gibt.

Was 1967 auf Initiative des damaligen Diözesansekretärs Günther vom Hofe mit 35 Mitgliedern begann, lebt bis heute mit 62 Mitgliedern fort. Neben der Geselligkeit sind gemeinsam gelebter Glaube und politische Bildung Kernanliegen der Bewegung. Die Taufkirchener Ortsgruppe veranstaltet Grillfeste, Adventsfeiern und Busausflüge, einen Arbeitnehmergottesdienst, eine Maiandacht sowie die alljährliche Bründlwallfahrt. Für die monatlichen Treffen organisiert der Vorstand oft Vorträge. Aber obwohl die Themen, wie beispielsweise das Erstellen einer Hausapotheke oder Senioren am Steuer, dem Alter der Zuhörer entgegenkommen, erscheinen immer weniger.

Darüber hinaus veranstaltet Diözesansekretär Rainer Forster Filmabende im Kinocafé. Meist haben die Vorführungen politischen Hintergrund und das lockt auch Nichtmitglieder, doch beigetreten ist der KAB Taufkirchen schon lange niemand mehr. „Das liegt an der individualistischen Lebensart der jüngeren Generationen“, erklärt sich Vorsitzende Maria vom Hofe die Situation.

Nachdem Josef Glasl seinen Kassenbericht abgegeben hat, kündigte er an, Einladungen künftig auch per E-Mail zu versenden. Allerdings hätten nicht viele Mitglieder einen Internet. Zudem stellte er den Plan für den nächsten Ausflug vor. Mitte Juni soll es nach Augsburg gehen, dort wird man durch die Fuggerei geführt, die Wieskirche in Steingaden wird besichtigt und anschließend im Kloster Andechs eingekehrt. An der Fahrt können auch Nichtmitglieder teilnehmen. Die Anmeldung ist in den nächsten zwei Wochen unter Tel. (0 80 84) 35 28 möglich. Vielleicht findet sich dabei neuer Zugang zur KAB Taufkirchen, der wieder Bewegung in die Bewegung bringt.

Fabian Holzner

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