Mittendrin, statt nur dabei: Pfarrer Thomas Zeitler (vorne) musste bei seinem Jubiläum unzählige Hände schütteln. Foto: Lang

Priesterjubiläum Thomas Zeitler

50 Jahre der Veränderung, Herausforderung und Anpassung

Zu seinem 50. Priesterjubiläum kam Thomas Zeitler dorthin zurück, wo er die meiste Zeit seines Berufslebens verbrachte: nach Taufkirchen. Zu seiner Feier waren Mitglieder aus dem ganzen Pfarrverband, viele Vereinsvertreter mit über 20 Fahnenabordnungen und seine Wegbegleiter gekommen.

Taufkirchen – Zu seinem 50. Priesterjubiläum kam Thomas Zeitler dorthin zurück, wo er die meiste Zeit seines Berufslebens verbrachte: nach Taufkirchen. Zu seiner Feier waren Mitglieder aus dem ganzen Pfarrverband, viele Vereinsvertreter mit über 20 Fahnenabordnungen und seine Wegbegleiter gekommen.

Zeitler, der vor zehn Jahren sein 40-jähriges Priesterjubiläum ebenfalls in Taufkirchen feierte, damals noch als Dekan, hielt selbst den Festgottesdienst in der Pauli-Bekehr-Kirche. Er erinnerte an seinen Lebensweg, dass der christliche Glaube ihn zu seiner Berufung als Pfarrer veranlasste, dass sein Studium noch überwiegend auf Latein abgehalten wurde, ebenso wie seine ersten Gottesdienste. Ja sogar die Fürbitten wurden damals noch auf Latein vorgelesen.

In seinen 50 Berufsjahren durfte er viele Veränderungen durchwandern und war immer wieder gefordert, sich den Zeiten anzupassen. Vieles sei in dieser Zeit erst im Entstehen gewesen, etwa die Kinder-, Jugend- oder Familiengottesdienste, berichtete er. Allerdings habe er festgestellt, dass vieles schon auf dem Land gelaufen sei. Die Zusammenarbeit mit Vereinen, wie der Kolpingsfamilie und anderen, sei ihm immer sehr wichtig gewesen, betonte er, ebenso der Kontakt zu Menschen.

Auch der arbeitsintensive Aufbau des großen Pfarrverbandes Taufkirchen fiel in seine Amtszeit. „Ich war immer gerne hier“, erklärte er den Gläubigen in der Kirche. In Taufkirchen habe er die längste Zeit als Priester verbracht, hier sei er auch als Pfarrer groß geworden, freute er sich. All diese Jahre und die Entwicklungen seien sehr interessant, aber auch anstrengend gewesen, gab Pfarrer Zeitler zu.

Nach dem Gottesdienst fand hinter der Kirche für ihn noch ein Stehempfang mit Büffet statt, den Mitglieder der einzelnen Pfarreien organisiert hatten. Es dauerte allerdings, bis auch Zeitler sich an den Köstlichkeiten laben konnte. Denn eine lange Schlangen an Gläubigen stand an, um ihm persönlich zu gratulieren und noch ein paar Worte mit ihm zu wechseln.

Gerne nahm sich der Priester, der jetzt in Landshut lebt und dort seinen Ruhestand als Pfarrer immer noch aktiv verbringt, dafür Zeit. Er genoss auch die vielen Bekundungen der Freundschaft, des Respekts und der Ehrerbietung, die ihm zu seinem Jubiläum entgegen gebracht wurden. Der Heimatzeitung verriet er schon vor längerem, dass er immer wieder gerne in die Vilsgemeinde komme und sich über Einladungen aus dem Pfarrverband stets sehr freue. Birgit Lang

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