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Grund zum Feiern ist das 60-jährige Bestehen der Johanneskirche (l.) und der Kinderkrippe Spatzennest (r.). 

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde

Johanneskirche feiert 60-jähriges Bestehen

Taufkirchen – Feststimmung in Taufkirchen: Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Taufkirchen-Dorfen feiert das 60. Jubiläum der Johanneskirche und das zehnjährige Bestehen der Kinderkrippe Spatzennest.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kamen viele evangelische Flüchtlinge und Heimatvertriebene in Taufkirchen und Umgebung an. Einige Protestanten haben schon hier gelebt. „Für sie alle sollte die Johanneskirche ein sichtbares Zeichen der evangelischen Präsenz in Taufkirchen und Umgebung werden“, sagt Pfarrer Edson Schumacher.

Entworfen wurde die Johanneskirche vom Architekten Olaf Gulbransson. Sie bekam nach außen und innen eine Zelt-Form. Diese soll an die Stiftshütte erinnern, ein Ort der Anbetung des wandernden Gottesvolkes zur Zeit des Alten Testaments. Pfarrer Schumacher: „Von besonderer Bedeutung ist die Gestaltung des Daches. Der Architekt rückte den höchsten Punkt der Kirche aus dem Zentrum in die Ecke über den Altar, so dass dieser als das Wichtigste in der Kirche dargestellt ist.“ Am 24. Juni 1956, dem Johannestag, wurde die Kirche eingeweiht.

Das 60-jährige Bestehen der Johanneskirche und das zehnte Jubiläum der Kinderkrippe wird am Sonntag, 26. Juni, gefeiert. Der Festgottesdienst findet um 10 Uhr statt. Die Festpredigt hält Dekan Jochen Hauer aus Freising. Danach gibt es vor der Kirche und im Garten ein gemütliches Zusammensein bei Blasmusik, großem Kinderprogramm, Luftballonstart, griechischer Folklore, dem Isentaler Schalmeien-Express sowie Verkauf von fair gehandelten Produkten. Serviert werden Spezialitäten vom Grill.  ar

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